Start Vereinigungen Senioren Union Senioren Union Dortmund: Dr. Martin Hofmann bei Deutsch-Syrischen Ärzten

Senioren Union Dortmund: Dr. Martin Hofmann bei Deutsch-Syrischen Ärzten

0
Senioren Union Dortmund: Dr. Martin Hofmann bei Deutsch-Syrischen Ärzten

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe in der Robert-Schimrigk-Str. 4 in Dortmund war am Samstag, 09. April 2016 von 10.00 bis 13.30 Uhr Gastgeber der IV. Konferenz der Organisation „Deutsch-Syrische Ärzte für humanitäre Hilfe e.V.“ (DSÄ) mit Teilnehmern aus Deutschland, Syrien,Großbritannien, Kanada und anderen Ländern. Der Vorsitzende der Senioren Union, Dr. Martin Hofmann, war zur Teilnahme eingeladen.

Die Konferenz stand unter der Überschrift „Ärzte und Kliniken im Bombenhagel“ und befasste sich mit der aktuellen medizinischen Versorgung in Syrien. Die zweisprachigen Konferenzbeiträge schilderten die ärztliche und klinische Tätigkeit in dem Bürgerkriegsland sehr realistisch als „work between hope and despair“. Der Dachverband der Syrischen Medizinischen Hilfsorganisationen, zu dem die deutsche DSÄ neben Ablegern in den USA, in Großbritannien, Kanada und der Schweiz gehört, nennt sich kurz UOSSM (aus dem Französischen „Union des Organisations Syriennes
de Secours Médicaux“, gegründet in Paris im Januar 2012).

Die UOSSM arbeitet transnational in der Region: im nördlichen Syrien und in der Türkei, im zentralen Syrien und im Libanon sowie im Süden Syriens und in Jordanien. Als besonders hilfreich und dankenswert wurde von den anwesenden Ärzten die Unterstützung in und aus Deutschland geschildert. Eine wichtige Rolle spiele dabei die deutsche Hilfsorganisation Cap Anamur.

BILD 2_DSÄ_A_06
Dr. Khalil Bajbouj nimmt von Dr. Martin Hofmann den Dank für eine informative Konferenz entgegen.

Dr. Hofmann, der die DSÄ schon vor zwei Jahren erstmalig unterstützte, bekräftigte zum Abschluss der Tagung seine Sympathie für deren Arbeit. Er betonte: „Ohne Einschränkung in Bezug auf die ethnische oder religiöse Zugehörigkeit ihrer Patienten leisten die Ärzte eine dringend nötige Hilfe vor Ort.“