MIT Dortmund fordert einfache und familienfreundliche Steuerreform – David. J. Finger: „Normalverdiener und Familien müssen deutlich entlastet werden“

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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) in Dortmund begrüßt die laufende Debatte um Steuerentlastungen. Die MIT fordert für die kommende Legislaturperiode eine umfassende Steuerreform in drei Stufen. „Für viele Bürger auch in Dortmund lohnt sich Mehrarbeit oft nicht, weil der Staat zu viel abschöpft“, sagt
David J. Finger, Kreisvorsitzender der MIT Dortmund. „Deshalb muss unser Steuersystem nicht nur einfacher, sondern auch leistungs- und familienfreundlicher werden.“

Nach dem Steuerkonzept der MIT werden vor allem mittlere Einkommen und Familien mit Kindern entlastet. Die gesamte Entlastung soll einem Drittel der erwarteten Steuermehreinnahmen entsprechen. Direkt nach der Bundestagswahl soll die Werbungskostenpauschale ab 2018 auf 2000 Euro verdoppelt werden. Finger: „Dies würde rund zwei Dritteln aller Steuerzahler ersparen, ihre Werbungskosten einzeln zu berechnen.“ In einem zweiten Schritt ab 2019 soll der Steuersatz bei zu versteuernden Jahreseinkommen ab 13.669 Euro von 24 auf 20 Prozent gesenkt werden. Ferner soll der Spitzensteuersatz von 42 Prozent nicht wie jetzt bei 53.666 Euro greifen, sondern erst bei 60.000 Euro. Finger: „Früher musste jemand das Zehnfache des Durchschnittseinkommens verdienen, um den Spitzensteuersatz zu zahlen. Heute greift der Satz schon beim Facharbeiter an der Maschine.“ In der dritten Stufe ab 2020 soll der Kinderfreibetrag auf die Höhe des Grundfreibetrags für Erwachsene angehoben werden.

Insgesamt würden die drei Stufen Steuerentlastungen von mehr als 30 Milliarden Euro bringen. Wenn das Kindergeld entsprechend dem Grundfreibetrag erhöht würde, kämen weitere rund 7.7 Milliarden Euro hinzu. Für das Jahr 2020 geht die aktuelle Steuerschätzung von rund 135 Milliarden Euro Mehreinnahmen gegenüber 2015 aus.

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