Ulf Katler: „Als CDU müssen wir den Raubbau an der inneren Sicherheit unseres Landes verhindern!“

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Ulf Katler, CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis 113 (Dortmund III), reagiert mit Unverständnis auf die Pläne der Grünen, sich im Falle einer erneuten Regierungsbeteiligung in Düsseldorf für die Streichung von 2.000 Stellen bei der Polizei einzusetzen: „Die Grünen haben sich in Fragen der inneren Sicherheit endgültig disqualifiziert. Ich bin selbst Polizeibeamter. Im Kollegenkreis haben wir nach der Ankündigung Reiner Priggens, des Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Landtag, bereits überlegt, wo wir 2.000 Menschen finden könnten, die keine Arbeit haben. Wir haben niemanden gefunden. Jeder hat mehr als genug zu tun. Priggen gibt vor, durch eine Strukturreform in der Verwaltung der Polizei diese 2.000 Stellen einsparen zu können“, ergänzt der CDU-Landtagskandidat und amtierende stellvertretende Brackeler Bezirksbürgermeister. „Ohne eine funktionierende Verwaltung, die beispielsweise die rechtliche Zulässigkeit von Demonstrationen prüft oder Waffenbesitzkarten ausstellt, kann die Polizei auch keinen erfolgreichen Dienst auf der Straße leisten. Am Ende werden Polizeibeamte von der Straße abgezogen, um Verwaltungsaufgaben zu erledigen, die bei einer Polizeistrukturreform eben nicht automatisch wegfallen.“

Ulf Katler verweist darüber hinaus auf den Umstand, dass die derzeitige Zahl von 1.400 Neueinstellungen pro Jahr in absehbarer Zeit nicht mehr ausreichen wird, die Pensionierungen abzufangen. „Die Polizei stößt doch schon in vielen Bereichen an ihre Belastungsgrenzen! Es ist mir unbegreiflich, wie man vor diesem Hintergrund ernsthaft an einen Stellenabbau denken kann. Als CDU müssen den Raubbau an der inneren Sicherheit unseres Landes verhindern!“

Ulf Katler erklärt zudem, dass die 100 Millionen, die durch die Streichung von 2.000 Stellen bei der Polizei angeblich einzusparen seien, aus der Luft gegriffen sind: „Das ist doch eine Milchmädchenrechnung! Wenn zum Beispiel weniger Kollegen auf der Straße sind, werden sich mehr Straftaten ereignen. Mal abgesehen davon: NRW hat bundesweit – abgesehen von den drei Stadtstaaten – bereits die niedrigste Aufklärungsquote bei Straftaten. Mit 49,9% liegt die Quote weit unter dem Bundesschnitt von 56%. Scheinbar nehmen die Grünen diese erschreckenden Fakten nicht zur Kenntnis!“

Ulf Katler schlussfolgert: „Wir brauchen mehr innere Sicherheit. Das ist mit Mittelkürzungen und der Einsparung von 2.000 Stellen nicht zu machen. Am 13. Mai können die Wählerinnen und Wähler entscheiden, ob sie in einem sicheren Nordrhein-Westfalen leben möchten. Falls ja, müssen sie die Verantwortung für die innere Sicherheit in die Hände der CDU geben.“

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