Start Unkategorisiert Trinkwassergenuss ungetrübt – Gesundheitsgefahren ausgeschlossen!

Trinkwassergenuss ungetrübt – Gesundheitsgefahren ausgeschlossen!

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Die nicht abreißenden Nachrichten über PFT-Funde im Wasser von Ruhr und Möhne haben den CDU Kreisvorstand dazu veranlasst sich bei der Wasserwerke Westfalen GmbH aus erster Hand von der Qualität des Dortmunder Trinkwassers zu überzeugen.

CDU-Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Eigenbrod zieht nach dem Informationsbesuch das Fazit: „Es ist und bleibt ein unverrückbarer Grundsatz: Unser Trinkwasser ist das bestkontrollierte Lebensmittel in Deutschland! In modernsten Laboratorien wird ständig über die Einhaltung der in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte für Wasserinhaltsstoffe gewacht.“. Die Wasserwerke Westfalen, fährt Eigenbrod fort, hätten im Kampf gegen die PFT-Belastungen eine Vorreiterrolle übernommen. Es sei zu loben, so Eigenbrod weiter, dass es den Wasserwerken Westfalen nach Bekanntwerden der PFT-Spuren binnen kürzester Zeit gelungen sei, durch den Einsatz von Aktivkohlefiltern in der Wassergewinnung die PFT-Konzentrationen so weit zu senken, dass sie inzwischen weit unter dem gesundheitlich vorgegebenen Orientierungswert der Trinkwasserkommission von 300 ng/l lägen.
Beruhigt zeigt sich Eigenbrod auch in Bezug auf die angeblichen Pharmarückstände im Trinkwasser. Diese, so erläuterte Wasserwerke-Geschäftsführer Helmut Sommer der CDU-Delegation, würden im Wassergewinnungsprozess weitestgehend bis zur Grenze der analytischen Nachweisbarkeit herausgefiltert.

„Der Genuss des Dortmunder Trinkwassers ist in jeder Hinsicht gesundheitlich unbedenklich.“, bestätigt Dirk Reitis, technischer Geschäftsführer von DEW21. Reitis sieht in dem PFT-Skandal, der seinen Ursprung in der Aufbringung von verseuchtem Biodünger im Hochsauerland hat, einen negativen Auswuchs des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Die Abfallverwertung im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetztes nehme im Prinzip in Kauf, dass auch Schadstoffe im Kreislauf blieben.

Angesichts der durch den Einsatz von Aktivkohledosierungsanlagen entstehenden zusätzlichen Kosten von täglich rund 5.000 Euro äußert Eigenbrod die Hoffnung, dass die für die Wasserverunreinigung letztendlich Verantwortlichen im Interesse der Verbraucher zu ermitteln seien. Die Wasserwerke Westfalen haben inzwischen Strafanzeige erstattet.

Die Wasserwerke Westfalen GmbH, mit ihren acht Wasserwerken größter Wasserversorger in NRW, gehört zu gleichen Teilen der DEW 21 und der Gelsenwasser AG. Die Wasserwerke Westfalen beliefern ausschließlich die Muttergesellschaften mit Trinkwasser für deren Verteilungsnetze und Kunden in den jeweiligen Versorgungsgebieten an Ruhr, Emscher und Lippe.