Start Unkategorisiert Stopp des Geschichts-Studiengangs schädigt Ansehen der TU

Stopp des Geschichts-Studiengangs schädigt Ansehen der TU

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„Die kurzfristige Entscheidung das Studienangebot im Lehramtsstudium für die Neueinschreibung im Fach Geschichte zu stoppen, schädigt das Ansehen der TU und der Stadt Dortmund“, meint Hans-Peter Rybarsch-Bröcher, Sprecher des CDU-Arbeitskreises Schule und Bildung: „Viele zukünftige Studenten wurden enttäuscht und getäuscht. Einen Studiengang zunächst anzubieten und kurz vor dem Bewerbungsschluss abzusagen, hat nichts mit Verlässlichkeit zu tun.“
Hier liege der Verdacht nahe, dass die Kulturwissenschaften in Dortmund eine weiterhin untergeordnete Rolle spielen sollen. Im Großraum Dortmund sei aber ein großer Bedarf an Studienplätzen in den Kulturwissenschaften festzustellen. Das beweise die Anmeldezahl von mehr als tausend Bewerbern für das Fach Geschichte mehr als eindrucksvoll.
Es sei von vornherein absehbar gewesen, dass mit dem Wegfall der Wehrpflicht die Anzahl der Bewerbungen für einen Studienplatz steigen würden. Was geschähe erst, wenn der  NRW-Doppelabiturjahrgang 2013 an die Universitäten strömt?
Zur Begründung  für diesen Schritt werden u.a. finanzielle Engpässe  durch die Universitätsleitung angeführt. „Die Abschaffung der Studiengebühren durch die Minderheitsregierung von Frau Kraft ist doch schon länger bekannt. Warum wurde nicht schon früher Alarm geschlagen? Es ist ein Unding, angehende Studenten für die miserable Bildungspolitik der rot-grünen Landesregierung abzustrafen.“, klagt Rybarsch-Bröcher.
Aus Sicht der CDU sollte nun transparent dargestellt werden, ob und inwiefern die Abschaffung des Studienganges Geschichte mit dem Wegfall der Studiengebühren zu tun hat. In diesem Fall müsste Frau Kraft erklären, warum sie ihr Wahlversprechen bricht, die Universitäten finanziell nicht schlechter zu stellen, als unter Schwarz-Gelb.