Start Unkategorisiert SPD Vorstand spricht eigenem OB das Misstrauen aus!

SPD Vorstand spricht eigenem OB das Misstrauen aus!

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eben dem Vorstandsbeschluss der SPD, dass sich der Oberbürgermeister (OB) öffentlich bei seinem Parteivorsitzenden zu entschuldigen hat, will die SPD auch den Handlungsspielraum des OB eingrenzen, indem der Parteivorstand verlangt, dass der OB sich in allen Sachfragen zunächst mit den Parteigremien abstimmen möge. –

„Die Geschichte wird immer abenteuerlicher. Jetzt soll der OB erst artig bei seiner Partei antreten, bevor er aktiv werden kann. Aus unserer Sicht verliert der OB dieser Stadt damit seine Handlungsfähigkeit!“, sagt der stv. CDU-Vorsitzende Uwe Waßmann und fragt sich, ob Herr Drabig jetzt der Schattenoberbürgermeister wird.

Gespannt kann man sein, ob der OB der Aufforderung seiner Partei nachkommen wird.
„Wenn Herr Langemeyer sich entschuldigt und der Aufforderung nachkommt, zukünftig erst die Partei zu konsultieren, bevor er Entscheidungen trifft, gesteht er seine Entmachtung ein. Wenn er der Aufforderung nicht nachkommt, ignoriert er Parteibeschlüsse. Egal wie herum, – dieser OB erlebt gerade sein Waterloo“, ergänzt Waßmann.

Die CDU befürchtet, dass je länger die SPD der Stadt diese Belastung noch zumutet, der Schaden für Dortmund immer größer wird. „Wer soll bei welchem Anlass den OB noch als ernsthaften Gesprächspartner akzeptieren, wenn er ggf. erst bei der SPD nachfragen muss, was er darf oder auch nicht. Vor diesem Hintergrund ist die Forderung nach einem Rücktritt Langemeyers kein „Kinderkram“, wie der SPD Fraktionsvorsitzende Prüsse meint, sondern der Schritt wäre ein Befreiungsschlag für die Stadt und ihre Bürger“, sagt Waßmann weiter.

Der SPD rät der CDU Vize, nicht aus wahltaktischen Gründen an einem Oberbürgermeister festzuhalten. „Die Interessen der Stadt und ihrer Bürger stehen deutlich über denen der SPD!“ sagt Waßmann abschließend.