SPD und Langemeyer – Mühlstein am Hals der Stadt

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Vorgänge um OB Langemeyer liegen wie Schatten über Dortmund

Nach dem die Kommunalaufsicht bei den Vorgängen um Finanzierungszusagen des OB durch eine sog. Patronatserklärung ohne Ratsbeschluss und einer möglichen Zweckentfremdung von Haushaltsmitteln i.H.v. 6 Mio. Euro einen möglichen Anfangsverdacht von Insolvenzverschleppung und Untreue nicht ausschließen kann und die Staatsanwaltschaft zur weiteren Klärung eingeschaltet hat, zeigt sich die Dortmunder CDU äußerst besorgt um den Ruf der Stadt über ihre Grenzen hinaus.
„Erst eine skandalöse Millionenaffäre im direkten Umfeld des OB, die noch nicht abschließend aufgeklärt ist, dann die endlosen öffentlichen Auseinandersetzungen zwischen dem OB und weiten Teilen der SPD bezüglich einer erneuten Kandidatur des OB bei den Kommunalwahlen oder der öffentliche „Lügner-Attacke“ Langemeyers gegen SPD Chef Drabig gefolgt von der Erkenntnis, dass der städtische Haushalt von OB und seiner Kämmerin auf Sand gebaut wurde und jetzt die Möglichkeit eines Anfangsverdachts für kriminelle Handlungen bei den Vorgängen um das Klinikum. Der Name Langemeyer liegt inzwischen wie ein böser Schatten über der Stadt“ sagt der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann.
„Selbstverständlich gilt bis zum Beweis des Gegenteils für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung, dennoch tritt mit jedem Tag neuer negativer Schlagzeilen nachhaltiger Schaden für unsere Stadt ein“ sagt Waßmann weiter.
Verwundert muss man sich auch die Augen reiben, wenn der SPD Vorstand trotz aller Versuche und Beschlüsse dies eigentlich zu verhindern, Langemeyer nun doch zum Spitzenkandidaten ausgerufen hat. „Der Einfluss von Drabig, Prüsse und anderen geht offensichtlich gegen Null und Langemeyers Schatten über Dortmund könnte größer werden. Ein Schauspiel, dass den Zerfall und die Zerissenheit der Dortmunder SPD dokumentiert. Es ist so, dass die SPD, die seit vielen Jahrzehnten diese Stadt in ihren Fängen hat, einen Mühlstein Namens Langemeyer um den Hals trägt. Das kann uns mit Blick auf die SPD eigentlich egal sein. Sorge haben wir aber um unsere Stadt, die aufgrund ihrer stolzen Geschichte besseres verdient hat. Leider dauert es noch knapp ein Jahr, bis die Bürger/Innen ihr Urteil an der Wahlurne fällen können. Solange liegt dieser Schatten über der Stadt“ befürchtet Waßmann.
Die von der SPD geäußerte Kritik an der Opposition in Dortmund, diese würde sich in „manischer Fehlersuche ergehen“ weist Waßmann scharf zurück. „Es ist Aufgabe der Opposition, die Fehler der Regierenden aufzudecken. Was hier nahezu manisch ist, ist lediglich die Fehlerquote des OB und seiner Rot/Grünen Ratsmehrheit“ sagt Waßmann abschließend.

Verantwortlich: Uwe Waßmann, Stv. CDU Kreisvorsitzender, Handy: 0170 413 75 43

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