SPD täuscht Öffentlichkeit

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Der Elternwille zählt

„Rot-Grün versucht mit allen Mitteln ihre ideologisch gewollte Sekundarschule in Westerfilde zu errichten“, kommentiert der CDU-Kreisvorsitzende Steffen Kanitz die Umfrage unter den Grundschuleltern im Stadtbezirk Mengede.

„Offensichtlich wurde die Öffentlichkeit bewusst getäuscht, als von weit über 150 interessierten Eltern die Rede war. Tatsächlich kommen in einem ersten Schritt nur 37 Eltern in Betracht, die ihre Kinder an einer noch zu errichtenden Sekundarschule definitiv anmelden wollen. Für die Einrichtung einer Sekundarschule sind aber mindestens drei Klasse à 25 Schülern vorgeschrieben, sodass sich aus der Umfrage noch kein ausreichender Bedarf ableiten lässt“, erläutert der schulpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Heinz Neumann die ablehnenden Haltung der CDU zur geplanten Sekundarschule in Westerfilde.

„Ziel des Schulkompromisses im Landtag ist der Erhalt von weiterführenden Schulen auf dem dünn besiedelten Land. Hier halten wir eine solche Schulform auch für geeignet. Wir sollten deshalb in Dortmund nicht mit aller Macht bewährte Schulformen abschaffen, wenn es offensichtlich keinen Bedarf dafür gibt“, fordert Kanitz SPD und Grüne auf, ihr schulpolitisches Experiment auf dem Rücken der Kinder zu beenden. „Die Politik sollte sich endlich an den Grundsatz halten, dass der Elternwille zählt und nicht politische Ideologien“.

Heinz Neumann betont einen weiteren Aspekt: „Allein die Vorbereitungskosten zur Errichtung einer Sekundarschule am Standort Westerfilde belaufen sich ersten Schätzungen zu Folge auf hohe sechsstellige Summen. Vor dem Hintergrund des Düsseldorfer Schulkompromisses sollte vorerst eine detaillierte Bedarfsanalyse erstellt werden, bevor mit wildem Aktionismus teure Leuchtturmprojekte des Oberbürgermeisters geschaffen werden.“ — „Das am Bedarf offensichtlich vorbeigehende Festhalten am rot-grünen Schulexperiment kommt uns ansonsten teuer zu stehen, fehlen die hier verschwendeten Geldmittel an anderer Stelle für notwendige Investitionen in die bestehenden Schulen.“

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