Sierau schürt Ängste in der Stadtverwaltung

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Das Wahlergebnis stand noch nicht ganz fest, da kündigt Sierau schon einmal seinen Kurs der Personalführung für die nächsten sechs Jahre an: Drohung und Einschüchterung, damit auch ja alle kuschen.   „Er werde genau prüfen, wer sich wie in den vergangenen Wochen arbeitsrechtlich verhalten hat!“, schießt Sierau auf diejenigen Führungskräfte in der Verwaltung, die sich als Privatmenschen einen Wechsel an der Verwaltungsspitze gewünscht haben und kündigt einen Rachfeldzug an, anstatt im Moment des Triumphes menschliche Größe zu zeigen.
„Es ist ein ungeheuerlicher Vorgang, letztendlich aber auch nur ein Symptom des ungesunden Zustands an dem unsere Stadt nach über 60 Jahren SPD kränkelt, wenn der gerade gewählte künftige SPD-Oberbürgermeister  ankündigt, er werde gegen all die Mitarbeiter der Stadtverwaltung arbeitsrechtlich vorgehen, die ihn im Wahlkampf nicht unterstützt haben!“, kritisiert Joachim Pohlmann die Drohung seines ehemaligen Mitbewerbers um das OB-Amt. „Sierau knüpft da an, wo er zuletzt aufgehört hat!“, spielt Pohlmann auf Haltung Sieraus in der so genannten Gehaltaffäre an. „Dortmund braucht alles, aber keinen Autokraten an der Stadtspitze, der jede andere Meinung als seine eigene nicht toleriert! So wird jede Entwicklung zum Besseren im Keim erstickt.“
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