Schulen brauchen Sicherheit für Klassenfahrten

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CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Middendorf:

Aufgrund „mangelnder Vorsorge durch die rot-grüne Landesregierung“ seien zurzeit viele Schüler, Eltern und Lehrer stark verunsichert, ob die geplanten Klassenfahrten noch stattfinden können. Laut einem aktuellen Gerichtsurteil muss das Land den Lehrern die durch Klassenfahrten entstehenden Kosten vollständig erstatten. „Dafür hat das Schulministerium in Düsseldorf im Haushalt 2013 keine Vorsorge getroffen“, sagte die Dortmunder CDU Landtagsabgeordnete Claudia Middendorf. Deshalb werde die Schulaufsicht der Bezirksregierungen angewiesen, Reisen nur noch zu genehmigen, wenn die Kosten gedeckt sind. Für die Abgeordnete ist das ein „unhaltbarer Zustand.“ Aus ihrer Sicht müssten Schulen Sicherheit bekommen, die bereits geplanten Reisen anzutreten. Viele Schulleitungen würden nun aus Kostengründen dazu gezwungen, geplante Klassenfahrten nicht zuzulassen. Die Landesregierung habe es versäumt, der neuen Rechtslage Rechnung zu tragen. „Klassenfahrten sind wichtig und richtig, denn sie können den Horizont erweitern“, so Middendorf: „Pädagogisch sinnvolle Fahrten, die das soziale Verhalten der Schülerinnen und Schüler fördern, darunter etwa auch Austauschprogramme mit englischen oder französischen Schulen, fallen nun dem Rotstift zum Opfer. Schülerinnen und Schüler sind zu Recht enttäuscht. Und die pädagogischen Planungen von Lehrerinnen und Lehrern, in denen die Fahrten eine wichtige Rolle spielten, waren umsonst. Middendorf wies darauf hin, dass die CDU-Fraktion sich frühzeitig dafür eingesetzt hat, dass Klassenfahrten wieder Planungssicherheit bekommen. „In einem Landtagsantrag fordern wir, die entsprechenden Mittel in den Haushalt des Landes einzustellen.“ Dies könne kostenneutral erfolgen, so dass der Schuletat insgesamt nicht erhöht werden müsse.
CDU-Antrag Drucksache 16-2036

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