Start Unkategorisiert Phoenix-See: Fehlplanung und Fehlkalkulation

Phoenix-See: Fehlplanung und Fehlkalkulation

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Da beraten am Wochenanfang 2.000 Fachleute aus aller Welt anlässlich der „Weltwasserwoche“ in Stockholm den „Zugang zu sauberen Wasser für das Allgemeinwohl“ und am Wochenende wird in Dortmund die Absicht verkündet, den Phoenix-See mit 500 Millionen Liter Trinkwasser zu fluten: „Herr Pehlke (SPD) gibt sich rücksichtslos und profitorientiert. Das Projekt „Phoenix-See“ muss vermarktet werden, egal mit welchen Mitteln. Dazu werden dann auch gewissenlos 500 000 Kubikmeter Lebensmittel vergeudet, denn Wasser ist ein Lebensmittel.“, kritisiert der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann den Stadtwerke-Vorstand Pehlke.

Für die CDU ist dies ein erneuter Beleg dafür, dass die Pehlkes, Langemeyers und Sieraus dieser Stadt vor nichts zurückscheuen, wenn es um die Realisierung ihrer Leuchtturmprojekte geht. „Weltweit wird Wasser eine immer wertvollere Ressource. Auch in Dortmund sind die Menschen regelmäßig aufgefordert, Wasser zu sparen. Jetzt geht es um die schnelle Vermarktung der Grundstücke am See und man stellt fest, dass die Speisung des Sees mit Wasser aus den Bächen nicht ausreicht. Eine erneute Fehlkalkulation, die man jetzt mit Trinkwasser beseitigen will. Ich halte das für skandalös und moralisch inakzeptabel und dabei ist es egal, ob es sich nur 1% des Jahresverbrauchs Dortmunds handelt oder um 10%. Hier ist die Frage zu stellen, welches Signal man in die Stadt schickt. Bürger, du musst sparen, aber wenn die Genossen ihre Großprojekte realisieren wollen, gilt das nicht!“, kritisiert Waßmann weiter.

Die CDU verteidigt auch die Warnungen ihres OB Kandidaten Joachim Pohlmann, der die Sorge vor Bodenabsenkungen geäußert hatte. „Auch Herr Pehlke ist kein Geologe. Es muss jedes Risiko angesprochen werden, das denkbar ist, sonst holt Herrn Pehlke der Fluch der „guten Tat“ irgendwann einmal ein“, sagt Waßmann weiter.

 Die CDU erwartet, dass der Rat der Stadt diesem Treiben einen Riegel vorschiebt. „Die Bürger schütteln doch den Kopf über solch ein Vorgehen. Es stellt sich auch die Frage, was denn der OB Kandidat der SPD und zuständige Planungsdezernent Herr Sierau dazu sagt? Aber der lässt offenbar lieber seinen Genossen Pehlke fabulieren. Er wird wissen warum“, sagt Waßmann abschließend.