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NRW in der Schulpolitik auf gutem Weg

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Es ist schon ein Stück Dreistigkeit, wenn jetzt die Ideologen der Gesamtschulen bei Rot/Grün so tun, als wären sie nicht verantwortlich für fast 40 Jahre Schulpolitik in NRW, die in Teilen zur Nivellierung von Leistung geführt hat und von Experten als unsozial bewertet wurde“ teilt CDU Pressesprecher Uwe Waßmann die Auffassung des CDU Kreisverbandes mit.
Mit dem neuen Schulgesetz hat die schwarz-gelbe Landesregierung die Weichen neu gestellt und verschiedene Marksteine für eine neue Schulpolitik gesetzt.
Beginnend mit verpflichtenden Sprachtests für Vierjährige soll bereits im Vorschulalter sichergestellt werden, dass Kinder bei der Einschulung sprachliche Voraussetzungen erfüllen.
Ein ganzes Bündel an Maßnahmen ergänzt die neue Bildungsoffensive der Landesregierung.
Mehr Lehrer, weniger Unterrichtsausfall, mehr Ganztagsschulen, mehr individuelle Förderung, bessere Bedingungen für Schulen in sozialen Brennpunkten sowie eine wesentlich bessere Durchlässigkeit im Schulsystem sind die Eckpfeiler für eine deutlich sozialere Schulpolitik in NRW.
Die CDU sieht daher den Bericht der UN über vermeintliche Defizite eher gelassen, wenn es um NRW geht. „Herr Munoz überzieht mit seinen Auslegungen und vernachlässigt bereits begonnene Reformen im bestehenden Schulsystem“, sagt Waßmann.
Die CDU setzt auf individuelle Förderung, die keine Konkurrenzsituation darstellt, sondern die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen von Kindern berücksichtigt.
Der CDU Kreisvorstand begrüßt auch die Feststellung des Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz Jürgen Zöller (SPD), der in einem Interview mit dem Magazin Focus erklärt, dass nicht die Schulform entscheidend ist für den Lernerfolg, sondern vielmehr das individuelle Wechselspiel zwischen Lehrer und Schüler.
Die Überlegung der Grünen, eventuell ein Gymnasium zu einer Gesamtschule umzuwidmen, zeugt von Unsachlichkeit und ideologischer Motivation.
Einen sachlichen Grund für derartige Gedankengänge gibt es nicht und würde auch dem Elternwillen in unserer Stadt deutlich widersprechen. Die Grünen wären gut beraten, diese Polemik einzustellen“, sagt Waßmann abschließend und erinnert an die heftigen Auseinandersetzungen um die Auflösung des Humboldt – Gymnasiums vor ca.20 Jahren.
Aufgrund der Entwicklung der Schülerzahlen schließt die CDU es allerdings nicht aus, dass es auch in Dortmund Überlegungen geben muss, an einzelnen Standorten neue Organisationsformen von Schulen zu finden.