Neuausrichtung bei der Förderung der Kinder im Vorschulbereich

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Die landespolitische Sprecherin für den Bereich Generationen verteidigt die Einsparungen der Landesregierung bei den Kindergärten in NRW: „Die für das Jahr 2006 geplanten Maßnahmen sind angesichts der katastrophalen Haushaltslage leider unumgänglich. Bei über 110 Milliarden Schulden muss jeder Bereich zur Konsolidierung beitragen.“

Bereits heute komme ein neugeborenes Kind in NRW mit weit über 6.000 Euro Landesschulden zur Welt. Eine Weiterführung der rot-grünen Schuldenpolitik auf Kosten der nachfolgenden Generationen sei nicht länger zu verantworten. Die notwendigen Kürzungen träfen alle und es gehe gerecht zu, so Middendorf.

Für die Kindergärten im Land seien 835 Millionen Euro für das Jahr 2006 vorgesehen. Das sei eine Kürzung von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Damit sind die Einsparungen in diesem Bereich wesentlich geringer als in anderen Bereichen. Ein klares Zeichen dafür, dass der Schwerpunkt von Schwarz-Gelb auf einer familien- und kinderfreundlichen Politik liegt.“, betont Middendorf.

 Die Jugendämter könnten in Zukunft die Elternbeiträge eigenverantwortlich unter Beachtung einer sozialen Staffelung gestalten, das bisherige, aufwendige Verfahren zum Ausgleich nicht eingenommener Elternbeiträge fällt weg. Das bedeutet einen erheblichen Bürokratieabbau und eine starke Entlastung der zuständigen Ämter.

Die Landesregierung setze klare Signale für eine Neuausrichtung bei der Förderung der Kinder im Vorschulalter. Die Mittel zur Sprachförderung würden verdoppelt auf insgesamt 15,6 Millionen.

Somit bekomme jedes Kind die gleiche Chance, egal, ob mit oder ohne Migrationshintergrund . Sie erhielten so einen besseren Start in ihr Leben, führt die landespolitische Sprecherin für Generationen aus.

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