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Laumann zu Gast in Dortmund

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Karl-Josef Laumann, Vorsitzender der CDU-Fraktion im aufgelösten Landtag, hat am Sonntag dem Wahlkreis des CDU-Landtagskandidaten Ulf Katler (Wahlkreis 113, Dortmund III: Scharnhorst, Brackel, Aplerbeck) einen Besuch abgestattet.

Im „Alten Gasthaus Grube“ erinnerte Ulf Katler die Zuhörer in seinem Grußwort an die gescheiterte Haushalts- und Finanzpolitik der gestrandeten rot-grünen Minderheitsregierung. Zur Untermauerung seiner Ausführungen lief parallel zum Vortrag des CDU-Kandidaten auf einer Leinwand die NRW-Schuldenuhr. Diese zeigte an, dass der Schuldenstand des größten Bundeslandes gegenwärtig um ungefähr 125 Euro pro Sekunde ansteigt.

Darüber hinaus stellte Ulf Katler die Politikfelder vor, in denen er sich im Falle seiner Wahl in den Landtag schwerpunktmäßig für NRW engagieren möchte: Sicherheit und Ordnung sowie Verkehr. Der stellvertretende Brackeler Bezirksbürgermeister betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer Änderung des Ordnungsbehördengesetzes, um effektiver gegen alkoholbedingte Straftaten vorgehen zu können. Er sprach sich  für den zügigen Weiterbau der OW III a aus, da die Verkehrsbelastung der Anwohner am Hellweg endlich abnehmen müsse. „Sinnvolle Alternativen zum geplanten Verlauf mit einer gleichen Entlastungswirkung gibt es nicht“, sagte Ulf Katler. Er erklärte darüber hinaus: „Die OW III a in der Nordlage ist Teil eines Gesamtkonzepts für den Dortmunder Osten, beginnend mit dem so genannten ,Fleischhaken‘ am Flugplatz über den zweigleisigen Ausbau des Hellwegs in Asseln und die Asselner Westumgehung. Bei den jetzt schon geschaffenen Fakten kann auf den Weiterbau nicht verzichtet werden.“ Abschließend meinte Ulf Katler, über das „Wie“ des Weiterbaus werde in den nächsten Monaten und Jahren zu reden sein.

Karl-Josef Laumann widmete sich im Rahmen seiner Rede unter anderem einigen Prinzipien, welche die Politik der CDU auszeichnen. Er führte dabei die grundsätzliche Überzeugung an, dass die „kleinen“ Lebenskreise gestärkt werden müssen. Vor diesem Hintergrund sei es aus der Sicht der Christdemokraten unabdingbar, in der kommenden Legislaturperiode zu einer Re-Kommunalisierung des Landes beizutragen. Karl-Josef Laumann verwies auch auf die Bedeutung einer intakten Bürgergesellschaft. Dabei seien zum Beispiel Sportvereine oder aber auch Freiwillige Feuerwehren ein wichtiger Baustein. Abschließend lehnte Karl-Josef Laumann aus grundsätzlichen Erwägungen das SPD-„Konzept“ der „präventiven Finanzpolitik“ (Hannelore Kraft) ab. Dieser Freibrief für neue Schulden sei mit dem Prinzip der Generationengerechtigkeit nicht vereinbar. Die CDU NRW biete diesbezüglich mit ihrem Spitzenkandidaten Norbert Röttgen ein deutliches Kontrastprogramm.

Andreas Brunnert, Vorsitzender der CDU im Stadtbezirk Brackel, schloss nach knapp zwei Stunden den offiziellen Teil einer Veranstaltung, die den anwesenden Wahlkämpfern insgesamt betrachtet gute Argumente für die kommenden Wochen geliefert und Zuversicht vermittelt hat.