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Langzeitarbeitslose als Pflegeassistenten

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CDU Dortmund begrüßt Vorschlag,
Langzeitarbeitslose als Pflegeassistenten einzusetzen

In einer alternden Gesellschaft werden Demenzerkrankungen in Zukunft stark zunehmen. Auf der anderen Seite werden immer weniger Kinder geboren: „Es wird in Zukunft immer weniger Angehörige geben, die sich um die Betreuung und Pflege von demenzkranken Familienmitgliedern kümmern können“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Steffen Kanitz. „Deshalb halten wir die jetzt vorgeschlagene Lösung des Einsatzes von Langzeitarbeitslosen in der Betreuung von Demenzkranken grundsätzlich für zielführend und sachgerecht, — wenn die dafür geeigneten und dazu bereiten Langzeitarbeitslosen im Rahmen einer sorgfältigen Qualifizierung auf die anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet werden und ihnen eine langfristige Perspektive eröffnet wird.“. Es müsse aber im Einzelfall geprüft werden, ob der Bewerber neben einer ausreichenden Qualifikation auch das nötige Einfühlungsvermögen und Menschenverständnis mit sich bringe, so Kanitz weiter. „Ich habe in meiner Zeit als Zivildienstleistender häufig mit demenzerkrankten Patienten zu tun gehabt. Ich hatte keine pflegerische Ausbildung, sondern wurde eingesetzt, um mich mit unseren Patienten zu unterhalten, um ihnen Einkäufe abzunehmen, um diesen Menschen Gesellschaft zu ermöglichen.“

Nichtsdestotrotz ist der gemachte Vorschlag, bundesweit 10.000 Arbeitslose einzusetzen, nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein: „Studien belegen, dass Demenz neben Diabetes die Volkskrankheit der Zukunft ist! Die betroffenen Patienten als Teil der Gesellschaft zu betrachten und sie am Leben teilhaben zu lassen, wird eine gesellschaftliche Herausforderung der kommenden Jahre.“