Längere Förderung der Kurzarbeit ist zurzeit ohne Alternative!

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Der Oberbürgermeisterkandidat Joachim Pohlmann begrüßt den heute gefassten Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zum Beschäftigungschancengesetz. Das Gesetz regelt u. a. die Verlängerung befristeter Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2012.

Insbesondere werden Unternehmen über das Jahr 2010 hinaus die auf das Kurzarbeitergeld entfallenden Sozialversicherungsbeiträge erstattet. Dadurch bleibt Kurzarbeit auch für kleine und mittlere Unternehmen ein attraktives Instrument, eingearbeitete und qualifizierte Mitarbeiter auch bei schwieriger Auftragslage weiter zu beschäftigen. „Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze, Kurzarbeit sichert Unternehmens-Know-how, Kurzarbeit sichert Existenzen – und deshalb sind die infolge des Beschäftigungschancengesetzes erwarteten Mehrkosten für den Haushalt der Bundesagentur für Arbeit gut investiertes Geld! Kurzarbeit hat im vergangenen Jahr in Dortmund über 11.000 Menschen in 435 Betrieben in Beschäftigung gehalten. Die Zahl der Arbeitslosen war im März 2010 trotz Finanz- und Wirtschaftskrise kaum höher als vor einem Jahr; — dank Kurzarbeit!“, meint Joachim Pohlmann.

Allerdings, so Pohlmann, dürfe  nicht aus dem Auge verloren werden, dass Kurzarbeit darauf angelegt sei, Unternehmen und Arbeitnehmern in Phasen einer vorübergehend schlechten Auftragslage eine Brücke zu bauen. „Eine Gefahr besteht darin, dass nicht zukunftsfähige Arbeitsplätze durch Kurzarbeit künstlich erhalten werden“, geht Pohlmann auf Kritik an der Kurzarbeitsregelung ein. „Deshalb“, so Pohlmann abschließend, „müssen Zeiten der Kurzarbeit im Interesse von Unternehmen, Arbeitnehmern und der Allgemeinheit unbedingt zur Qualifizierung und Weiterbildung der betroffenen Beschäftigten genutzt werden.“

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