Landesregierung stärkt offene Jugendarbeit und Jugendverbände

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Landesregierung stärkt offene Jugendarbeit und Jugendverbände:

Mittwoch, den 15. Februar 2006 um 13:57 Uhr

Deutlich mehr Haushaltsmittel für 2006

„Das Land wird auch in 2006 die Kinder – und Jugendarbeit weiterhin mit 75 Millionen Euro fördern. Die Förderung liegt damit in gleicher Höhe wie im Jahr 2005! Damit wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt und zur Sicherung zentraler Angebote der Kinder – und Jugendarbeit geleistet.“ Mit dieser Feststellung tritt die landespolitische Sprecherin für Generationen der CDU Dortmund, Claudia Middendorf Aussagen entgegen, bei der Kinder– und Jugendförderung würden Mittel gestrichen.
Vor allem die Offene Jugendarbeit in den Jugendzentren, die Arbeit der Jugendverbände und die kulturelle Jugendarbeit bilden den Kernbereich der Förderung. Die wichtige pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor Ort wird somit fortgesetzt. Damit dies erreicht wird, steigt der Ansatz sogar um 8,9 Millionen Euro. Beliefen sich die Haushaltsansätze für die Offene Kinder – und Jugendarbeit und die Jugendverbandsarbeit 2005 noch auf insgesamt 33,1 Millionen Euro, liegt der Ansatz für 2006 jetzt bei
41, 8 Millionen Euro.
„Die Behauptungen von verschiedenen Seiten, es müssten aufgrund von Kürzungen im Jugendhilfeplan Jugendzentren geschlossen werden, entbehrt daher jeder Grundlage“ zeigt sich Middendorf verärgert.
Im Einzelnen sind 25 Millionen Euro für die offene Kinder – und Jugendarbeit veranschlagt; das sind 6 Millionen Euro mehr als 2005. Darüber hinaus sind 16,8 Millionen Euro, ein Plus von 2,7 Millionen Euro gegenüber 2005, für die Jugendverbandsarbeit (z. B. Bund der katholischen Jugend, Arbeitsgemeinschaften der evangelischen Jugend, Gewerkschaftsjugend, Falken und Pfadfinderjugend) und 2,1 Millionen Euro für die kulturelle Förderung von Kindern und Jugendlichen angesetzt ( plus 200.000 Euro).
Damit werden auch die Kommunen unterstützt, die die Hauptlast der Förderung tragen. „Gerade bei der Förderung von Jugendzentren erhalten die Jugendämter mehr Geld vom Land“ tritt die CDU Sprecherin anders lautenden Aussagen entgegen.
Gefördert werden u. a. 21 Jugendverbände, ca. 2400 Jugendzentren, 47 Jugendwerkstätten und 40 Jugendkunstschulen. Die CDU in Dortmund zeigt sich zufrieden, da wichtige Maßnahmen wie Kinder – und Jugenderholungs- bzw. Freizeitmaßnahmen weiter durchgeführt werden können.
Der neue Kinder – und Jugendförderplan löst den alten Landesjugendplan ab und ist deutlich unbürokratischer. Mittel können jetzt direkt in die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fließen. Außerdem werden Schwerpunkte gesetzt, wie z.B. die Förderung von Jugendlichen in besonderen Problemlagen.
Die CDU weist auch darauf hin, dass mit der deutlichen Erhöhung der Mittel für die offene Jugendarbeit eine überproportionale Kürzung der alten Landesregierung korrigiert wird. Durchgängig wird der jahrelange Wunsch der Träger und Verbände nach weniger Projekten und mehr Grundförderung für die Kinder- und Jugendarbeit erhoben.

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