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Kommentar zur SPD-Informationsveranstaltung des Bezirksbürgermeisters Adden

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„Der Evinger Bezirksbürgermeister Adden (SPD) eröffnet den Wahlkampf, obwohl Teile seiner Partei noch gar nicht wissen, ob Sie den Urteilsspruch zur Wiederholung der Ratswahl anerkennen.“, äußert der CDU-Kreisvorsitzende Steffen Kanitz seinen Unmut über die Einladung des Evinger Bezirksbürgermeisters Helmut Adden zu einer Informationsveranstaltung zur Auflösung der Stadtbezirke Eving und Huckarde in der Evinger Bezirksverwaltungsstelle am Mittwoch dieser Woche. Zur Einladung hatte Adden den offiziellen Briefkopf des Bezirksbürgermeisters verwendet und die städtischen Räumlichkeiten in der Evinger Bezirksverwaltungsstelle zur Verfügung gestellt.
CDU Kreisvorsitzender Steffen Kanitz: „Ausweislich der Einladungsinhalte handelt es sich um eine reine Veranstaltung der Dortmunder SPD. Wir haben nichts gegen eine solche Veranstaltung, nur, dass ein Bezirksbürgermeister unter Ausnutzung seines Amtes auf offiziellem Briefbogen unter Inanspruchnahme der Bezirksverwaltungsstelle Wahlkampf in Sachen der SPD führt und scharf gegen andere Parteien schießt, ist politisch nicht in Ordnung. Dies hat ein Geschmäckle, was uns nicht gefällt und nicht unangesprochen bleiben kann.“
Die CDU-Ratsfraktion wird das politisch zweifelhafte Vorgehen des Bezirksbürgermeisters Adden in der nächsten Sitzung des Ältestenrates auf die Tagesordnung bringen.
Die Dortmunder CDU, so Kanitz, hätte erwartet, dass Herr Adden sauber zwischen seiner Tätigkeit als Bezirksbürgermeister und der als SPD Mitglied differenziert. „Als Bezirksbürgermeister ist Herr Adden für alle Evinger Bürgerinnen und Bürger da. Auch für diejenigen, die andere Parteien außer der SPD unterstützen. Daher darf eine seine Amtsstellung nicht – wie im vorliegenden Fall geschehen – parteipolitisch missbrauchen. Er muss Neutralität ausstrahlen. Wäre zu der Veranstaltung auf SPD-Briefbogen an einem anderen, nichtstädtischen Ort eingeladen worden, wäre alles o.k., so geht’s aber nicht. Wir erwarten, dass Herr Adden zukünftig die gebotene Trennung zwischen Mandat und Partei und die sich daraus ergebenen Folgen beachtet“, so Kanitz abschließend.