Kämmerer tut scheinheilig

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„Der Dortmunder Kämmerer setzt sich an die Spitze einer Gruppe scheinheiliger westdeutscher Kämmerer, die ihre eigene Unfähigkeit, ihre Haushalte in Ordnung zu bringen in Neidkampagnen gegen Dresden verwandeln“ , kritisiert der CDU Kreisvorsitzende Erich G. Fritz den Dortmunder Kämmerer Guntram Pehlke.

Pehlke hatte in den ARD Tagesthemen am 21.3.2006 als Frontmann einiger westdeutscher Städte gefordert, das Dresden Fördergelder, die man für die Sanierung der jetzt verkauften Wohnungen erhalten hatte, zurückzahlen soll.

Die Stadt Dresden hat vor kurzem ihren Wohnungsbestand für 1,7 Milliarden Euro an den US – Investor Fortress verkauft und somit ihren Haushalt mit einem Schlag entschuldet.

Aus Sicht von Fritz solle gerade Pehlke bei diesem Thema ruhig sein. Es ist noch nicht lange her, da hat die Stadt Dortmund ihre eigenen Wohnungsgesellschaft DOGEWO im Wert von 1,2 Milliarden Euro für 30 Millionen an die Stadtwerke „verkauft“. Ein Verkauf am Markt hätte der Stadt einen großen finanziellen Spielraum für Investitionen und Arbeitsplätze gegeben. Bisher hat sich die SPD in Dortmund jedoch jeder vernünftigen Entschuldungspolitik entzogen. „Es ist sehr billig, wenn man nun mit dem Finger auf Andere zeige“ wirft der CDU Chef dem Dortmunder Kämmerer vor.

Die CDU spricht sich nach wie vor für eine Mieterprivatisierung von öffentlichem Wohnraum aus. Neben positiven Aspekten für den Haushalt käme dadurch auch noch eine verbesserte Eigentumsquote in Dortmund zu Stande, bei der Dortmund im Vergleich noch Nachholbedarf hat.

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