Start BTW13 Jens Spahn: Hohe Qualität der medizinischen Versorgung auch künftig sichern

Jens Spahn: Hohe Qualität der medizinischen Versorgung auch künftig sichern

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WP_20130916_002Das Gesundheitssystem in Deutschland ist eines der besten der Welt. Die wachsende Zahl älterer Menschen in unserem Land sowie auch der rasche Fortschritt der medizinischen Forschung stellen die Gesundheitspolitik vor große Herausforderungen. Wie sich auch zukünftig sicherstellen lässt, dass jeder in Deutschland Zugang zu einer guten medizinischen Versorgung hat, unabhängig von Einkommen, Alter oder gesundheitlichem Zustand, über diese Frage sprach der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Jens Spahn bei einer Diskussionsveranstaltung des CDU-Kreisverbandes in den Räumlichkeiten der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.

Die Politik der CDU-geführten Bundesregierung habe die gesetzliche Krankenversicherung aus dem größten Defizit herausgeführt und durch erfolgreiche Reformen die Beiträge stabil gehalten. Krankenkassen und Gesundheitsfonds hätten heute erhebliche Rücklagen gebildet. Spahn sprach sich gegen eine staatliche Einheitsversicherung (Bürgerversicherung) und für die Beibehaltung des Nebeneinanders von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen aus.

Spahn betonte die Notwendigkeit, die Attraktivität der Gesundheitsberufe zu steigern. Bei der Vergabe von Plätzen für ein Medizinstudium sollten neben dem Notendurchschnitt die persönliche Eignung der Bewerber für den Arztberuf sowie das Engagement z. B. in Rettungsdiensten berücksichtigt werden. Auswahlkriterium könnte auch sein, dass sich Bewerber verpflichten, nach ihrem Studium in einer Region mit Ärztemangel tätig zu werden.

Aus dem Publikum wurden Fragen zum Bürokratieabbau in der Krankenpflege, zur Zweckentfremdung von Fallpauschalen für Investitionen, zur Arzneimittelsicherheit und Anreizen zur Förderung der Eigenverantwortung der Patienten gestellt.