Heimliche Dossiers im Gesundheitsamt:

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OB versagt bei seiner Dienstaufsicht und schürt Misstrauen
Gibt es sein System von informellen Mitarbeitern?

Als skandalös und nahezu unglaublich bewertet der CDU Kreisverband die neuesten Enthüllungen über Führungskräfte in der Stadtverwaltung. Dass Führungskräfte im Gesundheitsamt offensichtlich Mitarbeiter bespitzeln und Dossiers über sie anlegen, wirft erneut Fragen nach der Dienstaufsicht des Oberbürgermeisters auf.
„Langemeyer versagt in seiner Dienstaufsicht offensichtlich komplett und es tun sich Abgründe auf, wenn man sieht, wie offensichtlich mit den Mitarbeitern der Verwaltung umgegangen wird“, stellt der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann fest.
Die CDU ist entsetzt darüber, dass man mit Stasi – Methoden die Mitarbeiter bei Gesprächen überwacht und über Äußerungen oder deren Befindlichkeit Akten führt.

„Man muss sich in diesen Tagen fragen, ob der OB seiner Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern gerecht wird oder ob er ein System pflegt, in dem Führungskräfte Mitarbeiter bewusst aushorchen. Ich stelle hier jedoch die Frage, warum Führungskräfte dies aus eigenem Antrieb tun sollten? Es macht eher Sinn, darüber Aufklärung zu finden, wer sie dazu angehalten hat. Wozu sollen diese Bespitzelungen dienen? Für wen haben diese Führungskräfte die Beschäftigten hintergangen? Mir fehlt der Glaube, dass weder Amtsleitungen noch der OB nichts von solchen Vorgängen wissen. Es stinkt zum Himmel, was in den Führungsetagen und im OB – Amt unserer Stadt passiert. Der OB zeigt erneut, dass er nicht in der Lage ist, in seiner Verwaltung ein System von angemessener Loyalität, Vertrauen und Gewissenhaftigkeit zu etablieren. Ganz im Gegenteil werden Mitarbeiter im Dienst sogar bis in die Privatsphäre überwacht. Ein schwerer Verstoß gegen das Grundprinzip im öffentlichen Dienst, das auf einem besonderen Verhältnis aus Treue, Pflicht und Fürsorge basiert.
Der OB ist hauptverantwortlich dafür, dass in unserer Stadtverwaltung ein System aus Misstrauen und Angst unter den Mitarbeitern Einzug hält. Dieser Mann schadet damit letztendlich nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern, die ein Anrecht auf eine motivierte Verwaltung haben, in der die Beschäftigten nicht von Führungskräften bespitzelt werden“, sagt Waßmann abschließend.

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