Haushaltsskandal: Sierau hat nichts gewusst???

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Erich G. Fritz zum Wahlbetrug der SPD:
Erhebliche Zweifel an Glaubwürdigkeit Sieraus

„Die OB-Wahl ist unter irregulären Voraussetzungen gelaufen. Es ist undenkbar, dass jemand allen Ernstes auf der Grundlage eines solchen Vertrauensbruches das höchste Amt der Stadt antritt“, erklärt der CDU-Vorsitzende Erich G. Fritz MdB.

Herr Sierau ist Stadtdirektor. Hat er diesen Titel nur wegen der Gehaltsklasse getragen und war in Wirklichkeit nur Planungsdezernent und von Langemeyer im Planungsamt eingesperrt? Vom zweiten Mann hinter dem OB erwartet man, dass er besser über die Verwaltung Bescheid weiß als der Oberbürgermeister, dass er die internen Abläufe kennt und natürlich die Finanzsituation kennt. Er hat ja im Unterschied zum OB nicht noch den Rat zu leiten und die Stadt in vielfältiger Weise zu repräsentieren.

Außerdem hat die Stadt mit dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF) eine  Haushaltsführung übernommen, die ihr die Pflicht auferlegt, zu bilanzieren. Ein Stadtdirektor, der den Finanzstatus der Stadt nicht zeitnah kennt und dem Prognosen für den weiteren Verlauf nicht vorzeitig vorgelegt werden, der ist sein Geld nicht wert. Wer so arbeitet, kann nicht Oberbürgermeister sein. Herr Sierau sollte ernsthaft überlegen, ob er das Amt überhaupt annehmen kann, in das ihn 45% der zur Wahl gegangenen Dortmunder in der irrigen Annahme gewählt haben, er sei ein bedeutender Verwaltungslenker.

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