Start Unkategorisiert Grüne Ideologie weist verkehrten Weg

Grüne Ideologie weist verkehrten Weg

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Auf Ablehnung beim CDU Kreisverband stößt der Vorstoß der Grünen für eine neue Gesamtschule in Dortmund.
„Wenn die Grünen immer wieder betonen, wie unsozial das derzeitige Schulsystem sei, unterschlagen sie gerne ihre zehnjährige Regierungsverantwortung“ sagt Roswitha Decking, landespolitischer Sprecherin für den Bereich Schule. Im Übrigen schaden die Grünen nach Auffassung des CDU Kreisvorstandes den Hauptschulen und deren Schülern, wenn man sie weiterhin als Außenseiterschule schlecht redet.
Es ist schon ein bemerkenswerter Vorgang, die Hauptschule schlecht zureden, ohne auf deren außerordentlichen Leistungen hinzuweisen, um dann das eigene Hätschelkind Gesamtschule als das einzig Wahre anzupreisen“, kritisiert Decking – Hartleif.
Im Interesse der Kinder sollte man die Diskussion um den richtigen Schulweg auch auf Seiten der Grünen und in der SPD wesentlich ehrlicher führen. Es gibt genügend Beispiele in Deutschland (z.B. Bayern, Baden – Württemberg, Sachsen) und in Europa (z.B. Niederlande) an denen deutlich wird, dass das gegliederte Schulsystem ein Erfolgsmodell ist und genügend Nachweise, dass das System der Gesamtschulen z.B. in Konkurrenz zu den Gymnasien Schwierigkeiten hat, wie die PISA Studien belegen.
Der ständige Verweis auf Skandinavien zieht aus Sicht der CDU nicht, denn dort wird innerhalb der Lerngruppen sehr wohl auch nach Leistungsvermögen differenziert.
„Am Ende muss man die unterschiedlichen Möglichkeiten und Entwicklungspotentiale von Kindern ehrlich analysieren und einschätzen, das gilt vor allem für Eltern und Lehrer“ sagt Decking – Hartleif und sieht dies am besten im gegliederten Schulsystem gegeben.
Die CDU begrüßt daher die Maßnahmen der Landesregierung NRW, die mit dem neuen Schulgesetz ein klares Bekenntnis zum gegliederten Schulsystem abgegeben hat.
Vor allem die offensive Förderung der Hauptschule war längst überfällig. „Die Arbeit der Hauptschule verdient mehr Anerkennung als das man ihre Abschaffung fordert. Sie muss wieder an ihre Erfolgsstory anknüpfen, die sie vor Einführung der Gesamtschulen schrieb. Damals war sie der „Lieferant“ von qualifizierten Schulabgängern, die z.B. das Handwerk gern genommen hat. Darüber hinaus ist durch das neue Schulgesetz die nötige Durchlässigkeit gegeben, die den Schülern gerecht wird, die z.B. das Zeug zum Abitur haben. „Das ist grundsätzlich der richtige Weg und stärkt Kinder, denn nichts ist für Kinder und Jugendliche schlimmer, als an den ehrgeizigen Erwartungen der eigenen Eltern zu scheitern, um dann z.B. vom Gymnasium auf die Hauptschule wechseln zu müssen“ sagt Decking – Hartleif weiter.
Die gestiegene Zahl der Anmeldungen an Dortmunder Hauptschulen macht eine erste Trendwende pro Hauptschule deutlich.