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Gesunde Ernährung durch frisches Obst

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Start des Schulobstprogramms in Nordrhein-Westfalen

 „Eine gesunde Ernährung schon im Grundschulalter ist für unsere Kinder wichtig für eine gute Entwicklung. Nahrhaftes und vitaminreiches Obst ist ein wichtiger Bestandteil eines ausgewogenen Frühstücks. Deshalb freut es mich sehr, dass 21 Dortmunder Schulen* für das Schulobstprogramm ausgewählt wurden.“ Dies erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Middendorf aus dem Düsseldorfer Landtag anlässlich der heutigen Vorstellung der am Programm teilnehmenden Grund- und Förderschulen in der Stadt Dortmund durch Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, Schulministerin Barbara Sommer und Verbraucherminister Eckhard Uhlenberg.

In Nordrhein-Westfalen wurden 355 Grund- und Förderschulen ausgewählt. Insgesamt lagen Bewerbungen von 760 Grund- und Förderschulen vor. Aufgrund der begrenzten Finanzmittel musste eine Auswahl getroffen werden, die nach einem fest definierten EDV-gestützten Auswahlsystem getroffen wurde. Vier Punkte dienten bei der Auswahl als wichtigste Kriterien:

  • 1. Flächendeckung: mindestens drei Schulen pro Kreis beziehungsweise kreisfreier Stadt
  • 2. „Pädagogische Faktoren“: Pädagogische Begleitmaßnahmen, Verankerung im Schulprogramm, schulinterner Lehrplan, Zubereitung des Obstes oder Gemüses in der Schule
  • 3. „Soziale Faktoren“: Besondere Bedarfslage der Schule, dokumentiert durch die Lage innerhalb des Fördergebietes „Soziale Stadt“ oder Teilnahme am Landesprogramm „Kein Kind ohne Mahlzeit“ oder „Stadtumbau West“
  • 4. Weiteres Engagement der Schulen sowie organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen: Benennung eines Ansprechpartners, Ganztagsangebote, Teilnahme am Schulmilchprogramm, Elterninformation.

„Die Landesregierung hat mit der Umsetzung des Schulobstprogramms die Initiative der Koalitionsfraktionen im Landtag aufgegriffen und ein wichtiges Zeichen für die gesunde Ernährung unserer Kinder in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Es ist uns gelungen, das Schulobstprogramm trotz Hindernissen im bevölkerungsreichsten Bundesland umzusetzen. In anderen Bundesländern, wie zum Beispiel im rot-rot regierten Berlin wird es kein kostenloses Schulobst geben“, erklärte Claudia Middendorf.

Durch die pädagogische Begleitung des Schulobstprogramms soll sichergestellt werden, dass eine dauerhafte und erfolgreiche Umsetzung in den Schulen vor Ort gelingt. Es ist vorgesehen, dass alle Kinder der teilnehmenden Schulen 100 Gramm Obst oder Gemüse pro Schultag bekommen. Dabei sollen Obst und Gemüse jedoch nicht nur einfach in den Schulen angeliefert, sondern gemeinsam von Lehrern und Kindern mundgerecht zubereitet und in den Unterricht integriert werden. „Das EU-Schulobstprogramm ist ein weiterer Baustein für eine hochwertige und ins Schulleben integrierte Schulverpflegung. Die von der Landesregierung bereits auf den Weg gebrachten Programme wie ‚Kein Kind ohne Mahlzeit‘ oder das Modellprojekt ‚Schulmilch im Fokus‘ werden durch das Schulobstprogramm hervorragend ergänzt. Mit der täglichen Verteilung von kostenlosem Obst und Gemüse wird den Kindern in Nordrhein-Westfalen bereits mit Beginn der Schulzeit ein gesundheitsförderliches Ernährungsverhalten nahe gebracht“, erklärte Claudia Middendorf.

 

* Ausgewählte Schulen aus Dortmund:

Buschei-Grundschule

Vincke-Grundschule

Stift-Grundschule

Wilhelm-Rein-Schule

Libori-Grundschule

Steinhammer Grundschule

Adolf-Schulte-Schule

Grundschule Kleine Kielstraße

Westricher Grundschule

Holte-Grundschule

Bruktererschule

Graf-Konrad-Grundschule

Busenberg-Grundschule

Friedens-Grundschule

Langermannschule

Schragmüller-Grundschule

Funke-Grundschule

Nordmarkt-Grundschule

Steinbrink-Grundschule

Bach Grundschule

Tremoniaschule, Förderschule der Stadt Dortmund