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Gebäudesanierungsprogramm hilft Dortmunder Handwerk

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Gebäudesanierungsprogramm hilft Dortmunder Handwerk

Donnerstag, den 02. Februar 2006 um 15:00 Uhr

 

Das neue Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung ist gestartet und schafft auch Perspektiven für das Dortmunder Handwerk. Uwe Waßmann, landespolitischer Sprecher für Wirtschaft, Arbeit und Finanzen der CDU Dortmund weist darauf hin, dass das Sanierungsprogramm durch massive Zinssenkungen und veränderten Kreditbedingungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) attraktiv gestaltet wird. Für das örtliche Handwerk bedeutet dieses Programm die Chance, die Auftragslage zu verbessern und somit neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Allein in NRW sollen nach Expertenschätzungen ca. 6 Millionen Wohnungen vorhanden sein, bei denen sich eine energetische Sanierung lohnt.
Derzeit wird lediglich etwa ein Prozent des Gebäudebestandes jährlich modernisiert. Bei einer Verdoppelung dieser Rate können nach Schätzungen ca. 50.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Die KfW stellt dazu Kredite mit einem Zinssatz von weniger als einem Prozent bereit. Die Energieagentur NRW in Wuppertal veröffentlichte nun zum 1.2.2006 die Konditionen der KfW und weist auf erhebliche Verbesserungen der Förderfähigkeit hin. Ab 1.Februar 2006 ist durch die Einführung einheitlicher Förderhöchstbeträge von 50.000 Euro pro Wohnung bei energetischen Sanierungsmaßnahmen in der Regel eine Vollfinanzierung aus Förderkrediten möglich. Bisher galt im CO2 Sanierungsprogramm ein Förderhöchstbetrag von 250 Euro/qm Wohnfläche. Für allgemeine, nichtenergetische Sanierungsmaßnahmen liegt der Betrag sogar bei 100.000 Euro.
Das Programm umfasst neben der CO 2 Sanierung auch die Modernisierung von Wohnraum und das ökologische Bauen. Neu ist auch die Förderung von Wohngebäuden, die bis zum 31.12.1983 fertig gestellt wurden, bislang lag diese Begrenzung bei Gebäuden, die bis zum 31.12.1978 fertig gestellt waren.
Neben Wohngebäuden im engeren Sinne sind nun auch Wohnheime, Alten – und Pflegeheime förderfähig.
Eigentümer, Architekten, Bauherren oder Ingenieure finden nähere Informationen bei der Energieagentur NRW unter www.ea-nrw.de .