Ein schlechter Tag für die Nordstadt

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Mit den Stimmen von SPD, Grünen sowie Linken & Piraten wurde am gestrigen Tag Gerda Horitzky (CDU) als Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der Nordstadt abgewählt.

Seit vielen Jahrzehnten hat sich Gerda Horitzky politisch, wie privat um die Nordstadt verdient gemacht und sich in außergewöhnlichem Maße für die Belange und das Wohl all ihrer Bewohner engagiert. Gradlinigkeit, Herzlichkeit, Beharrlichkeit, der Mut zum offenen Wort und zur persönlichen Meinung sind dabei ihre weithin bekannten und geschätzten Markenzeichen geworden.

Diese Eigenschaften sind ihr nun offenbar zum Verhängnis geworden. Mit pointierten Aussagen zu den Problemen der Nordstadt und insbesondere zur Integration hatte sie eine breite und lebhafte Diskussion angestoßen, die ihre politischen Gegner nun mittels der Abwahl beenden wollen. Das Verhalten von SPD, Grünen sowie Linken & Piraten zeigt sehr deutlich, dass sie die inhaltliche Auseinandersetzung zu den vielfältigen Herausforderungen und Problemen der Nordstadt nach wie vor scheuen.

Die Abwahl Gerda Horitzkys ist eine schlechte Entscheidung für die Nordstadt und dokumentiert deutlich das unzureichende Verständnis ihrer politischen Gegner von demokratischer Diskussionskultur und Meinungsfreiheit. Eine funktionierende Demokratie lebt unter anderem auch davon, dass die gewählten Repräsentanten zu ihrem Wort stehen und sich frei zu den Dingen äußern können, die sie und viele andere Menschen bewegen.

Gerda Horitzky wird der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord weiterhin als gewähltes Mitglied angehören und sich mit ihrer Erfahrung und ihrem hohen Engagement auch in Zukunft für das Wohl der Nordstadt einsetzen. Dafür gebühren ihr unser Respekt und Dank sowie unsere Solidarität.“

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