Drei Dortmunder Hauptschulen bieten Ganztagesbetreuung an

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Drei Dortmunder Hauptschulen bieten Ganztagesbetreuung an

Donnerstag, den 02. Februar 2006 um 13:58 Uhr

 

„Die neue Landesregierung stärkt die Hauptschulen in NRW und macht Schluss mit der Benachteiligung, wie sie unter Rot-Grün jahrelang betrieben wurde. Es war höchste Zeit, die rund 740 Schulen aus ihrem Mauerblümchen-Dasein herauszuholen.
Dass zu den ersten 20 Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen, die seit dem 1. Februar eine Ganztagsbetreuung anbieten, gleich drei Dortmunder Schulen gehören, die Hauptschule Scharnhorst, die Hauptschule In der Landwehr sowie die Hauptschule Innenstadt-West, freut mich ganz besonders.“ , kommentiert die bildungspolitische Sprecherin des CDU-Arbeitskreises Landespolitik, Roswitha Decking-Hartleif die entsprechende Ankündigung des NRW-Schulministeriums für ein erweitertes Betreuungsangebot für den ganzen Tag an nordrhein-westfälischen Schulen.

Dies sei nur einer von vielen Schritten. Decking-Hartleif erinnert daran, dass die neue schwarz-gelbe Landesregierung schon 1000 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt habe. „Bis zum Ende der Legislaturperiode werden es die versprochenen 4000 sein.“, zeigt sich Decking-Hartleif überzeugt. Das neue Schulgesetz, das jetzt in die parlamentarische Beratung gehe, sehe darüber hinaus etwa mehr Selbstständigkeit für die Schulen, eine Verkürzung der Schulzeit auf zwölf Jahre oder durch die Abschaffung der Schulbezirke eine massive Stärkung des Elternwillens vor.“

39 Jahre roter, in den vergangenen Jahren rot-grüner Schulpolitik, habe dazu geführt, dass die Schülerinnen und Schüler zwischen Rhein, Weser und Lippe heute im bundesdeutschen PISA-Vergleich „die rote Laterne tragen“. Decking-Hartleif weiter: „Deshalb hat die CDU vor der Wahl unmissverständlich klar gemacht, dass wir in der Schulpolitik einen der Schwerpunkte unserer Arbeit im Lande sehen. Das sind wir der Zukunft unserer Kinder schuldig. Denn die nordrhein-westfälischen Schülerinnen und Schüler sind nicht dümmer als die Schülerinnen und Schüler in anderen Bundesländern. Nur die Rahmenbedingungen sind schlechter. Sie zu verbessern, packt die Regierung Rüttgers jetzt an.“

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