Drabig wird Schattenoberbürgermeister

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Die Dortmunder SPD legt den Oberbürgermeister an die Kette und übernimmt aus Sicht des CDU Kreisvorstandes das OB Amt.
Die Aufforderung einer engeren Abstimmung des OB mit seiner Partei geht nach Meinung der CDU am Wählerwillen vorbei, da der OB somit vorrangig SPD Interessen vertreten soll und nicht die Belange aller Dortmunder. „Wenn es in der Verlautbarung der SPD heißt, „dass der OB zwar von der Bevölkerung gewählt sei und nur dieser verpflichtet ist, er allerdings mehr als jeder andere SPD-Politiker in Dortmund mit der SPD identifiziert wird und die SPD mit ihm“, dann ist das Beleg dafür, dass jetzt Herr Drabig die Stadt führen will“, sagt der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann und bezieht sich dabei auf die Erklärung der SPD zur Lügen-Attacke des OB gegen Drabig und der vermeintlichen Entschuldigung.
„Herr Drabig wird Schattenoberbürgermeister und der Wähler darf sich diese Demontage des OB ungefragt ansehen. Das ist kein guter Tag für die Dortmunder Demokratie!“, sagt Waßman abschließend.

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