Start Unkategorisiert Dortmunder Delegation erfolgreich bei CDU-Landesparteitag

Dortmunder Delegation erfolgreich bei CDU-Landesparteitag

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Auf dem Landesparteitag der CDU wurde ein umfangreicher Leitantrag zum Demographischen Wandel verabschiedet. „Aktuelle Prognosen der Bertelsmann-Stiftung belegen, dass in Deutschland im Jahr 2050 nur noch etwa 70 Mio. Menschen leben werden. Daraus ergeben sich enorme Herausforderungen, die es jetzt politisch zu gestalten gilt“, so der Stellvertretende Dortmunder CDU-Kreisvorsitzende, Steffen Kanitz. Unter seiner Leitung hat der Kreisverband zahlreiche Änderungsanträge eingebracht, die am Samstag größtenteils Zustimmung fanden.

„Wir beschränken den Demographischen Wandel nicht auf das Alter, sondern sehen in ihm eine Querschnittsaufgabe, die sich durch sämtliche politische Aufgabenfelder zieht“, erläutert Kanitz. So beginnen die Aufgaben schon im Schulbereich. Die Schülerzahlen werden bis 2020 um voraussichtlich 20 % sinken. „Wir wollen die dadurch frei werdenden Mittel jedoch nicht streichen, sondern im Gegenteil dafür sorgen, dass die Qualität der Bildung weiter steigt“. Die Dortmunder machten deshalb den Vorschlag, Vereine und Musikschulen in die Nachmittagsbetreuung an Ganztagsschulen zu integrieren. „So wirken Sie einem zunehmenden Vereinssterben entgegen und beschäftigen junge Menschen sinnvoll“. Auf der anderen Seite gilt es, das reichhaltige Erfahrungswissen älterer Menschen an junge Leute weiterzugeben. Die Dortmunder CDU stellt sich hier eine Art Patenschaftsmodell vor, nach dem sich ältere Menschen nachmittags mit Schülern treffen und ihnen so genannte Soft Skills, also Umgangsformen im täglichen Leben, beibringen. Außerdem müsse schon in der Städteplanung auf zukünftigen Wohnraumbedarf eingegangen werden. „Ein Beleuchtungskonzept und die Möglichkeit von Videoüberwachung an unübersichtlichen Stellen können hier das Sicherheitsempfinden der Bürger stärken“.

Jürgen Rüttgers habe in seiner Rede deutlich gemacht, dass sich die CDU als einzige echte Volkspartei um die Menschen kümmere und die zukünftigen Problem schon heute anpacke. „Deshalb ist es richtig, dass wir schon heute über das Thema Altersarmut reden und deshalb eine Mindestrente befürworten, nach der jeder Arbeitnehmer der ein Leben lang Beiträge gezahlt hat, eine höhere Rente bekommen muss als jemand der nie gearbeitet hat“, so Kanitz abschließend.