Start Unkategorisiert Die Frage bleibt: Was weiß der Oberbürgermeister wirklich?

Die Frage bleibt: Was weiß der Oberbürgermeister wirklich?

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n großer Sorge um den Ruf der Stadt fragt der CDU Kreisverband sich weiterhin, was der Oberbürgermeister (OB) in der Millionenaffäre seines eigenen Amtes tatsächlich weiß.
„Es macht einen doch stutzig, wenn über Jahre hinweg Steuergelder aus dem direkten Handlungsbereich des OB verschwinden und er will nichts davon mitbekommen haben“, hegt der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann Zweifel und erwartet lückenlose Aufklärung.

Erstaunt zeigt sich die CDU auch über die Feststellung des Leiters des Amtes für Angelegenheiten des OB Dr. Ralf Reetz. „Wenn er glaubt, sagen zu können, dass er beim Verschwinden von mehr als 1 Millionen Euro „seinen Laden als Amtsleiter im Griff habe“, glaubt er sicherlich auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet, spöttelt Waßmann.

Besorgt zeigt sich die CDU des Weiteren über die Medienmeldung, dass die ehemalige Mitarbeiterin des OB schwer an Krebs erkrankt sein soll. „Inwieweit dies, wenn es zuträfe, das Tempo der Ermittlungen erhöhen müsste, werden die ermittelnden Behörden am besten beurteilen können. Allerdings würde, bei zutreffender Meldung, diese Information evtl. weitere Fragen aufwerfen“, meint Waßmann. „Die Zweifel an einer Alleinschuld der Frau werden auch größer, wenn es im RPA –Zwischenbericht z.B. heißt, dass sie trotz zum Teil längerer Erkrankungen bzw. Urlaub fortlaufend ihr Büro aufgesucht haben soll, um Geldbeträge zu beschaffen. Das will dann niemand mitbekommen haben? Oder war sie evtl. gar nicht da, um Geld zu besorgen“?

Es bleiben für die CDU zahlreiche Fragen, die hoffentlich entweder von der Staatsanwaltschaft oder dem Rechnungsprüfungsausschuss im Schlussbericht beantwortet werden.
Aber bereits jetzt handelt es sich für die CDU um einen schweren Skandal im direkten Umfeld des OB, bei dem nicht nur der zuständige Amtsleiter in die Verantwortung genommen werden müsse, sondern der Oberbürgermeister selbst als Chef der Verwaltung die Hauptverantwortung trage und weiteren Schaden von der Stadt abwenden müsse.
Denn wie heißt es im Volksmund: “Der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf!“.