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Die Bildungslüge von Rot-Grün:

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Lesen Sie nachfolgend Auszüge der Inhalte unseres Pressegesprächs zum Thema „Die Bildungslüge!“, das Hans-Peter Rybarsch-Bröcher, Sprecher des CDU-Fachausschusses „Bildung und Schule“, und der Vorsitzende der CDU Dortmund, Steffen Kanitz, mit Vertretern der Dortmunder Medien führten:

» Rot-Grün wirft der CDU-geführten Vorgängerregierung Versagen in der frühkindlichen Förderung vor.

» Rot-Grün möchte unser Bildungssystem aus den Angeln heben: Das gegliederte Schulsystem soll ohne Gesetzgebungsverfahren am Parlament vorbei Zug um Zug einer Einheitsschule weichen.
 
» Rot-Grün mogelt und verunsichert bei der Rückkehr zum G9.
 
» Rot-Grün behauptet, der Bildungserfolg hänge vom Geldbeutel der Eltern ab und Studiengebühren hinderten Arbeiterkinder am Studium.
 
Bewusst schürt hier Rot-Grün Ängste!!!
 
1) Frühkindliches Lernen:
Bildungsaufstieg ist in Deutschland derzeit nicht leicht. Dies liegt jedoch nicht im Schulsystem begründet. Bildung beginnt nicht erst im Alter von 6 Jahren. Kleine Kinder müssen in ihrer Neugierde und Entdeckungsfreude gezielt unterstützt werden, denn bereits vor der Einschulung werden die Grundlagen für schulische Bildungschancen gelegt.
Rot-Grün kritisiert geringe Betreuungsquoten von unter-3-Jährigen und wirft der CDU Vernachlässigung der Qualität im Bereich der frühkindlichen Bildung vor.
Richtig hingegen ist, dass unter der Führung der CDU die Zahl der Betreuungsplätze für unter-3-Jährige auf über 90.000 erhöht wurde. Das ist mehr als das Achtfache der Plätze unter der damaligen rot-grünen Regierung. Zudem wurden Sprachstandstests eingeführt, um allen Kindern einen besseren Schulstart zu ermöglichen. Sprachliche Defizite werden frühzeitig erkannt und Kinder können gezielt vor ihrer Einschulung gefördert werden.
Die Versäumnisse der damaligen rot-grünen Landesregierung jetzt der CDU / FDP-Koalition der Jahre 2005 bis 2010 anzulasten, ist dreist.
2)  Schulsystem:
Alle Schulen des gegliederten Schulsystems sind weiterführende Schulen. An allen Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien können alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden: Hauptschulabschluss sowie Fachoberschulreife mit und ohne Qualifikation zum Übergang in eine gymnasiale Oberstufe. Um die Qualität der Schulabschlüsse zu sichern, haben wir die zentralen Abschlussprüfungen nach Klasse 10 und das Zentralabitur eingeführt.
Abitur und Fachabitur können an Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs erworben werden.
Rot-Grün suggeriert, durch langen gemeinsamen Unterricht von unterschiedlich begabten Kindern an Einheitsschulen werde die Qualität der Bildung insgesamt verbessert. Alle Kinder sollen so angeblich gleichermaßen hohe Leistungen erbringen können.
Doch schon das Beispiel Gesamtschule zeigt: Schwache Schüler werden frustriert und starke Schüler bleiben unter ihren Möglichkeiten.
Schule kann nur von innen verbessert werden. Dahin führt der von uns beschrittene Weg der modernen Schule mit individueller Förderung und optimaler Versorgung mit Lehrern.
 
Noch nie war unser Schulsystem so durchlässig wie heute.
Wir appellieren an die Dortmunder Schulen, die Elternvertreter und die Stadt Dortmund, den „Schulversuch“ zur Einführung der Gemeinschaftsschule abzulehnen. Unsere Kinder sind keine Versuchskaninchen, die Bildung unserer Kinder ein zu hohes Gut, als dass man über die Hintertür, gestützt auf Experimentierklauseln am Gesetzgeber vorbei Fakten schafft und das bewährte, dreigliedrige Schulsystem abschafft. Wir fordern von Rot-Grün, die Eltern zu befragen und sich dem Bürgerwillen zu stellen.
Die von rot-grün propagierte Rückkehr zum G9-Modell entpuppt sich als unausgegorene Mogelpackung. Statt die Ganztagsangebote auszubauen und die Lehrpläne weiterzuentwickeln, bleibt Rot-Grün einfach stehen, vermischt G8 und G9 zum Nachteil der Kinder.
Schüler, Lehrer und Eltern haben ein Recht auf Kontinuität und
Verlässlichkeit!
 

3)  Berufsausbildung / Universität

Durch Berufskollegs werden Theorie und Praxis in der Ausbildung unnachahmlich und erfolgreich verbunden. Gleichzeitig wählen zunehmend Schulabgänger den universitären Bildungsweg. Auch die Zahl Studierender aus Arbeiterfamilien hat unter der CDU-geführten Landesregierung zugenommen. Studienkredite ohne Zinsbelastung ermöglichen das Studium auch Kindern aus sozial schwachen Familien: Der Kredit muss nur zurückgezahlt werden, wenn nach dem Studienabschluss ein Mindesteinkommen überschritten wird. Während ein zehnsemestriges Master-Studium bereits für 5.000 Euro absolvierbar ist, kostet einen Gesellen die Ausbildung zum Handwerksmeister mitunter bis zu 11.500 Euro.
Rot-Grün bezeichnet die Studiengebühren als unsozial und will deren Abschaffung durchsetzen. Bildung auch in der Universität soll durch Steuern derer bezahlt werden, die diesen Bildungsweg nicht wählen, sondern frühzeitig einer Erwerbstätigkeit nachgehen.
Einen Ausbildungsberuf anzustreben bedeutet nach diesem Konzept, das Studium anderer finanzieren zu müssen und die eigene Weiterqualifikation ebenso: DAS ist unsozial. Darüber hinaus bedeutet die Abschaffung der Studiengebühren, dass hunderte Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter und Tutoren wegzufallen drohen und sich dadurch die Studiensituation drastisch verschlechtert.
 
Studiengebühren hindern nicht am Studium, sondern stärken bedarfsgerecht die Studienbedingungen.
Zum Start des Wintersemesters ist die Zahl der Studienanfänger in NRW deutlich gestiegen. Nach Angaben von Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) nehmen 84.400 junge Menschen ein Studium auf, dies sind 8,8 % mehr als im Vorjahr – trotz Studiengebühren! Die Universitäten im Land fürchten um ihre finanzielle Planungssicherheit und die Qualität Lehre, gerade mit Blick auf den doppelten Abiturjahrgang 2013!
Fazit:
» Der Mensch steht im Mittelpunkt unserer
Bildungsanstrengungen.
» Wir wollen keine ideologisch begründete Veränderung
etablierter Strukturen.
» Wir holen die jungen Menschen bei ihrem vorhandenen
Bildungs- und Leistungsstand ab, fördern und fordern auf
individuell abgestimmtem Niveau.
» Einheitsschule bedeutet Wegfall der Bildungsvielfalt.
Um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können,
brauchen wir ALLE:
» gut ausgebildete Facharbeiter,
» gut ausgebildete Handwerker und
» gut ausgebildete Akademiker.