Start Unkategorisiert Datenskandal: CDU hinterfragt Abläufe und Regelungen

Datenskandal: CDU hinterfragt Abläufe und Regelungen

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Nach den Erläuterungen von OB Langemeyer und Systemhaus-Chef Reiner Klüh zum Stand der Ermittlungen im aktuellen Datenskandal stellen sich der CDU weitere Fragen.
„Wie geht die Stadtverwaltung in Dortmund eigentlich mit erkannten Datenlecks um?“, fragt der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann.

„Wie kann es sein, dass Mitarbeiter des Systemhauses am späten Donnerstagnachmittag ein Datenleck entdecken und die Amtsleitung erst am Montagnachmittag davon Kenntnis erhält?“, fragt Waßmann weiter.

„Gibt es in der Verwaltung Anweisungen,  wie sich Mitarbeiter in einem derartigen Fall zu verhalten haben? Immerhin handelt es sich bei dem Fund um sensible Daten wie Namen, Anschriften und Bankverbindungen“, sagt Waßmann weiter.

Die CDU ist der Auffassung, dass die Mitarbeiter sich nach dem Fund am Donnerstag umgehend bzw. spätestens am Freitagmorgen bei Dienstbeginn bei ihren Vorgesetzten hätten  melden müssen, um den Datenverlust anzuzeigen. Zwar ist die Polizei informiert worden, jedoch ist die Möglichkeit vergeben worden, Mandatsträger informieren zu können, damit diese geeignete Maßnahmen zur Schadensbegrenzung durch den Datenverlust  hätten unternehmen können.

„Die Sondersitzung des Rates gibt der Verwaltung Gelegenheit, darzustellen, ob und wenn ja welche Regelungen für solche Vorkommnisse  vorgegeben sind. Wenn es solche Regelungen gibt, stellt sich die Frage, warum sie nicht angewandt wurden?! Gibt es keine Regelungen, ist es höchste Zeit, welche zu schaffen.  Der behördliche Beauftragte für den Datenschutz der Stadt sollte an dieser Stelle seine Sichtweise auch erklären, denn es ist sein Job. Die Vorgänge sollten rasch aufgeklärt werden, damit weiterer Imageschaden für die Stadt vermieden werden kann“, sagt Waßmann abschließend.