Start Unkategorisiert CDU übergibt gesammelte Unterschriften zu Forderungen zur schulischen Inklusion an Schulministerin Löhrmann

CDU übergibt gesammelte Unterschriften zu Forderungen zur schulischen Inklusion an Schulministerin Löhrmann

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Unterschriftenübergabe Förderschulen_LöhrmannMit der Sammlung von Unterschriften hat die CDU Dortmund in den vergangenen Wochen die Forderung an die rot-grüne Landesregierung nach deutlichen Nachbesserungen am aktuell diskutierten Gesetzentwurf zur Inklusion in Schulen unterstützt. Insgesamt beteiligten sich 519 Bürgerinnen und Bürger an der Aktion. Diese Unterschriften wurden heute durch die Dortmunder CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Middendorf und André Buchloh, Mitglied im Dortmunder Stadtrat und stellvertretender Vorsitzender des Schulausschusses, an Landesschulministerin Sylvia Löhrmann übergeben.

„Inklusion ist ein wichtiges Ziel, das die Landesregierung aber auch richtig umsetzen muss. Sie hat dazu einen umstrittenen Entwurf für ein Gesetz vorgelegt, der von Eltern, Schülern, Lehrern, Kommunen und auch in der Sachverständigendiskussion des Landtages einhellig kritisiert wurde.“, so Middendorf. Die Landesregierung müsse nun schnellstmöglich ihren Gesetzentwurf zurückziehen und grundlegend überarbeiten.

„Wir brauchen einen klaren Rechtsanspruch, ein klares Bekenntnis zur Konnexität, klare Qualitätsstandards und den Erhalt der Förderschulen als Wahloption. SPD und Grüne müssen die Forderungen der Schulen, Eltern, Lehrer, Sozialverbände, Gewerkschaften und Wissenschaftler berücksichtigen. Die Kommunen dürfen vom Land nicht auf den Kosten für Inklusion sitzen gelassen werden. Gemeinsamer Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung kann so, wie es im von der rot-grünen Landesregierung eingebrachten Gesetzentwurf zur Inklusion in Schulen vorgesehen ist, nicht gelingen. All denen, die mit uns diese Sorge teilen, wollten wir mit der Sammlung der Unterschriften die Gelegenheit zum Protest bieten. Nun liegt es an der Landesregierung, die Bedenken endlich ernst zu nehmen.“, so André Buchloh.