CDU startet Unterschriftenaktion: Nachbesserungen bei Inklusion dringend notwendig

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Mit der Sammlung von Unterschriften verdeutlicht die CDU Dortmund die Forderung an die rot-grüne Landesregierung nach deutlichen Nachbesserungen am aktuell diskutierten Gesetzentwurf zur Inklusion in Schulen. Der Startschuss für die Unterschriftenaktion fiel im Beisein des Bundestagskandidaten Thorsten Hoffmann mit einem gut besuchten Informationstand am Rande des Wochenmarktes auf dem Hansaplatz. Bild zur Unterschriftenaktion

„Gemeinsamer Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung kann so, wie es im von der rot-grünen Landesregierung eingebrachten Gesetzentwurf zur Inklusion in Schulen vorgesehen ist, nicht gelingen. All denen, die mit uns diese Sorge teilen, möchten wir die Gelegenheit zum Protest bieten“, erläutert Dr. Eva-Maria Schauenberg, stellv. Kreisvorsitzende der CDU Dortmund und Sprecherin des CDU-Arbeitskreises „Bildung und Schule“ die Aktion.

Neben den eigenen Aktivitäten Unterschriften einzuwerben, werden derzeit auch Listen und Informationen durch die CDU an einige Vereine und Verbände versandt, sie liegen auch in der CDU-Geschäftsstelle in der Elisabethstraße 8 – 10 aus. Dort können sie auch angefordert werden: telefonisch unter der Rufnummer 0231 – 55 75 550 oder per E-Mail über info@cdudo.de. Ausgefüllte Unterschriftenlisten werden von der CDU-Geschäftsstelle gesammelt. Die gesammelten Unterschriftenlisten werden dann über die Dortmunder CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Middendorf der Schulministerin Sylvia Löhrmann übergeben.

Muster Info und Unterschriftenblatt

Die CDU setzt auf eine breite Unterstützung der Aktion durch Eltern, Schulen, Lehrer, Gewerkschaften und Verbände. Durch die eindeutigen Ergebnisse der zweitätigen Expertenanhörung im Landtag fühlt sich die CDU Dortmund in ihrer Kritik bestärkt. „Die angehörten Vertreter der Schulen, Eltern, Lehrer, Sozialverbände, Gewerkschaften und Wissenschaftler bescheinigten dem Gesetzentwurf der Landesregierung, dass er zwar gut gemeint sei, aber in zahlreichen, für eine gelingende Inklusion ganz elementaren Punkten, mangelhaft, ungenau und lückenhaft ist“, fasst Dr. Eva-Maria Schauenberg das Sachverständigenurteil zusammen und fährt fort: „Der Arbeitskreis „Bildung und Schule“ der Dortmunder CDU hat sich in den zurückliegenden Monaten intensiv mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Schulen beschäftigt. Der rot-grüne Gesetzentwurf ist enttäuschend. Mit der Unterschriftenaktion möchten wir folgenden Forderungen Ausdruck verleihen: Erhalt der Förderschulen als Wahloption! Echter Elternwille und neutrale Beratung statt Überredung durch die Schulaufsicht! Qualifizierte Lehrer zur bestmöglichen Förderung! Finanzielle Förderung des Schulumbaus durch das Land NRW!“

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