Start Fraktion Stadtrat CDU-Ratsfraktion zur „Jungen Bühne Westfalen“: Fachausschuss setzt OB unter Druck

CDU-Ratsfraktion zur „Jungen Bühne Westfalen“: Fachausschuss setzt OB unter Druck

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Seit fast 5 Jahren wartet die CDU-Fraktion auf eine Planungsvorlage für die Junge Bühne Westfalen. Hier sollen die Kinderoper und das Kinder- und Jugendtheater eine gemeinsame Spielstätte bekommen. Nach dem Ratsbeschluss, das Robert-Schumann-Berufskolleg an der Sckellstraße abzureißen und am Dortmunder U neu zu bauen, war auch klar, dass das Kinder- und Jugendtheater einen neuen Standort braucht, erklärt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Jürgen Eigenbrod.

Der zuständige Fachausschuss für Kultur, Sport und Freizeit hat daher in seiner Sitzung einstimmig den Beschluss gefasst, dass sich endlich etwas bewegen muss. In der Vergangenheit wurde zu viel darüber spekuliert, ob und wann mit einer Planungsvorlage zu rechnen ist.

„Immer wieder war zu hören, dass schon eine unterschriftsreife Ausfertigung beim Oberbürgermeister liegt, der diese aber nicht unterschreiben will“, so der Ausschussvorsitzende und CDU-Bürgermeister Manfred Sauer.

Die CDU-Fraktion begrüßt daher den Beschluss des Ausschusses, dass nun die Verwaltung wie auch der Oberbürgermeister aufgefordert werden, eine Beschlussvorlage mit einem Finanzierungskonzept vorzulegen, die auch einen detaillierten Zeitplan enthalten soll. Der gewünschte Neubau der Jungen Bühne soll dann nach Wunsch des Fachausschusses ohne Übergangslösung, also kein weiteres Provisorium, direkt an das Theater Dortmund angebunden werden.

„Wir rechnen mit einem Finanzaufwand von ca. 17 Mio. Euro und sind sehr froh, endlich eine Beschlussvorlage zu erhalten, die belastbare Zahlen für den Neubau und Umzug des Kinder- und Jugendtheaters liefern soll.

Ob letztendlich ein Neubau beschlossen werden kann, hängt dann in erster Linie vom Finanzierungskonzept ab. Denn in diesen schwierigen Haushaltszeiten wird es sehr schwer, ein so finanzaufwendiges Bauvorhaben in die Tat umzusetzen“, so der CDU-Sprecher Dr. Jürgen Eigenbrod abschließend.