CDU Kurl-Husen-Lanstrop nimmt an „Nordwärts“ aktiv teil: Kreisverkehr für Lanstrop und Festplatz für Kurl-Husen angedacht

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CDU stellt zwei Vorschläge für Lanstrop und Kurl-Husen vor

Die CDU Kurl-Husen-Lanstrop wird aktiv an dem nun startenden Projekt „Nordwärts“ teilnehmen. Im Mittelpunkt der letzten Vorstandssitzung der neu gegründeten CDU im Dortmund Nordosten stand deshalb auch das von OB Sierau angestoßene Projekt zur Entwicklung des Dortmunder Nordens.

Verschiedene Zielrichtungen sollen in diesem Projekt zusammengefasst werden. So stehen die Flächenentwicklung, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Felder Qualifizierung und Bildung auf der Themenliste.

Zum Schwerpunkt „Steigerung der Lebensqualität“ wird die CDU Kurl-Husen-Lanstrop zwei Vorschläge in das Nordforum Scharnhorst am kommenden Donnerstag (11.06.2015) einbringen.

Zum einen wollen die Christdemokraten einen neuen Ansatz für die Realisierung des von vielen Lanstroper Bürgern geforderten Kreisverkehrs an der Autobahnauffahrt zur A 2 an der Kreuzung Friedrichshagen/Nordbruch vorschlagen.
„Zuständig für den Ausbau der Straße ist das Land NRW. Die Stadt Dortmund ist – trotz der Unfälle an dieser Kreuzung mit teilweise tödlichem Ausgang – nicht in der Lage, beim Land NRW einen Kreisverkehrsausbau durchzusetzen. Zu viele andere ähnlich kritische Verkehrssituationen innerhalb des Ruhrgebietes bestehen, die Vorrang vor dieser Maßnahme hätten“, erklärt Werner Gollnick, Vorsitzender der CDU vor Ort.
„Wir können und wollen uns nicht mit dieser Antwort zufrieden geben. Deshalb werden wir vorschlagen, einen neuen Weg zu gehen: Wenn das Land NRW schon nicht genügend Geld zur Verfügung stellt, um solche Probleme zu lösen, müssen wir es eben selbst in die Hand nehmen. Im Rahmen von „Nordwärts“ sollte die Stadt Dortmund daher dem Land NRW anbieten, Planung und Ausbau des Kreisverkehrs auf eigene Kosten zu übernehmen. Offenbar können wir nur so Schwung in diese Sache bringen!“

Erst nach der Intervention der CDU in der Bezirksvertretung Scharnhorst hat der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 07. Mai 2015 klargestellt, dass auch der auf den Karten zum Projekt bislang ausgesparte südliche Teil von Kurl und Husen, mit zum Fördergebiet gehören wird.
Dazu Werner Gollnick:
„Gerade in den Bereichen südlich der Bahnlinie gibt es in unserem Doppeldorf einiges zu erledigen. Neben der Erschließung von Bau- und Gewerbeflächen ist noch der Dauerbrenner „Bahnübergang Husener Straße“ zu lösen. Deshalb war die Ausweitung des Nordwärts-Gebietes für die Bürger außerordentlich wichtig.“

Neben diesen schon lange schwelenden Verkehrs- und Flächenherausforderungen gibt es aber nun auch ein aktuelles Problem in Sachen Lebensqualität.
Werner Gollnick: “Das Leben innerhalb der Dorfgemeinschaft spielt sich stark in den Vereinen und Organisationen ab. Daher sind besonders die Dorffeste, die traditionell im September jeweils abwechselnd in Kurl oder Husen stattfinden, wichtig für den Zusammenhalt der Menschen vor Ort.“

In diesem Jahr jedoch wird das Husener Dorffest ersatzlos ausfallen, weil der übliche Standort nicht mehr verfügbar ist. Das Gelände am Bahnübergang Husener Straße/Bauerholz wurde vom Eigentümer nicht zur Verfügung gestellt.
Die CDU Kurl-Husen-Lanstrop bringt nun eine Ersatzfläche zwischen den beiden Dorfteilen ins Spiel, die seit Jahren brach liegt: Es handelt sich dabei um den Parkplatz der Firma Deilmann-Haniel zwischen Husener Straße und Körnebach.

„Wir stellen uns vor, dass diese Fläche durch die Stadt übernommen und dann für die Traditionsveranstaltungen der Vereine zur Verfügung gestellt wird. Denkbar sind hier aber auch Auftritte von Zirkussen oder kleine Kirmesveranstaltungen“, beschreibt Werner Gollnick diese CDU-Idee zur Förderung des örtlichen Zusammenhaltes und der Lebensqualität.

Mit diesen beiden Ideen wird die CDU Kurl-Husen-Lanstrop nun in das erste Nordforum Scharnhorst in dieser Woche gehen.

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