CDU gegen Tagträumereien

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Zur Kritik der Dortmunder Grünen an dem diese Woche von der örtlichen CDU vorgestellten Energiekonzept für Dortmund erklärt der CDU Kreisvorsitzende Steffen Kanitz: „Die Grünen wiederholen allein ihre ideologiegefärbten Standpunkte. Wir wollen mit unserem Konzept aber gerade die Basis für eine ideologiefreie Diskussion legen. Am Ende des Diskussionsprozesses sind die Lösungen zu verwirklichen, die den größten Mehrwert für die Bürger dieser Stadt schaffen.“Als ein Beispiel für den zu führenden Diskussionsprozess gilt der CDU die Speicherheizung. Die CDU will deren dezentrale Speicherfähigkeit nutzen, um die mit regenerativen Energien verbundenen Lastschwankungen auszugleichen. Sie hat daher in Verbindung mit regenerativen Energien Zukunft, da es zur Zeit kaum Möglichkeiten der Speicherung von Energie im Entstehungszeitpunkt und deren Abgabe zu einem späteren Bedarfszeitpunkt gibt.

Der von der Dortmunder CDU geforderte Kernenergietarif soll den Verbraucher unter Kostengesichtspunkten entlasten. Hierzu passt auch, dass die Bundesregierung bestrebt ist strompreiserhöhende Subventionen bei der Solarenergie zurückzufahren. CDU-Energieexperte Dr. Helmut Eiteneyer: „Wir werden unser umfangreiches Papier einer Reihe von Dialogpartnern wie beispielsweise der DEW21, Verbänden und der Wissenschaft zusenden. Das Papier verbindet die Rolle der erneuerbaren Energien mit der Notwendigkeit eines ausgewogenen Energiemixes und ist ausschließlich der Sache verpflichtet und nicht ideologischen Tagträumereien.“
Die von den Grünen polemisch geführte Diskussion wird der großen Bedeutung der Energiediskussion nicht gerecht. „Wir laden die Grünen gerne zu einem ernsthaften und konstruktiven Dialog in diesen Fragestellungen ein. Am Ende soll ein Ergebnis stehen, dass die Umwelt schont und dem Verbraucher sichere und bezahlbare Energie zur Verfügung stellt“, so Kanitz abschließend.
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