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CDU-Empfang zum Tag der Deutschen Einheit

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Jubilare 2014Traditionell hatte die CDU Dortmund am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit zum feierlichen Empfang in den Westfälischen Industrieklub eingeladen. Der CDU-Kreisvorsitzende Steffen Kanitz MdB begrüßte die in großer Zahl erschienenen  Mitglieder und Vertreter von Vereinen, Verbänden und Institutionen.

Sehr eindrucksvoll und bewegend schilderte Gastredner Mario Röllig,  Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, unter der Überschrift „Mein langer Weg in die Freiheit“ wie er in der DDR aufgewachsen ist, dann von heute auf morgen zum Staatsfeind wurde und was ihm und seiner Familie danach bis zu seiner Abschiebung in den Westen widerfahren ist. Mario Röllig wurde 1967 in Ost-Berlin geboren. Aufgrund seiner Beziehung zu einem westdeutschen Politiker geriet Röllig in das Visier der Stasi. Als Neunzehnjähriger versuchte Mario Röllig über Ungarn nach RölligJugoslawien zu fliehen. Er wurde von der ungarischen Grenzpolizei verhaftet und dem DDR-Staatssicherheitsdienst übergeben. Wegen des „Versuchs des ungesetzlichen Grenzübertritts“ kam Mario Röllig in das zentrale Untersuchungsgefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Hohenschönhausen, in dem er mehrere Monate festgehalten wurde. Heute engagiert sich Mario Röllig in der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS), in der Mahn- und Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, in der Gedenkstätte Potsdam Lindenstraße sowie in zahlreichen Schüler- und Kunstprojekten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Der festliche Rahmen des Empfanges diente auch in diesem Jahr zugleich der Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder. Geehrt wurde Rolf Röllicke, der der CDU Dortmund seit nunmehr 60 Jahren angehört. Für 50 Jahre der CDU-Mitgliedschaft bedankte sich der CDU-Vorsitzende Steffen Kanitz bei Manfred Janusch, Theresia Kremer, Altbürgermeister Adolf Miksch, Werner Porsche, Karl Schmiedhoff, Friedhelm Schnatmann, Reinold Schulte-Eickhoff und Erwin Tönnes.