CDU-Emfpang zum Tag der Deutschen Einheit

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„16 Jahre Deutsche Einheit! – Hat sich der Aufwand gelohnt?“ – Dieser provokanten Fragestellung ging Dr. Michael Luther, MdB aus der Dortmunder Partnerstadt Zwickau, Vorsitzender der sächsischen Landesgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, als Festredner des diesjährigen Emfpanges der CDU Dortmund am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit nach. Luthers Fazit fiel erwartungsgemäß positiv aus. Zwar herrsche nicht nur Euphorie: In strukturschwachen Bereichen Westdeutschlands würden die Solidarbeiträge zugunsten der ostdeutschen Regionen infrage gestellt. Im Osten erweise sich die Wirtschaftslage nach wie vor als schwierig, die Eigentumsquote sei geringer als im Westen und statt der früher gewährleisteten Vollbeschäftigung herrsche heute vielerorts hohe Arbeitslosigkeit. Darüber würden allerdings die Errungenschaften der friedlichen Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten oft vergessen. Sichtbar würden diese an den sanierten Innenstädten, an der gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur, an der erfolgreichen Ansiedlung von Hochtechnologie- und Industrieunternehmen und der Steigerung des BIP um das Zweieinhalbfache seines Wertes im Jahre 1989.

Im gut besuchten Industrieklub bedankte sich der CDU-Kreisverband zudem bei langjährigen Mitgliedern für ihre Treue und ihr ehrenamtliches Engagement im Namen der CDU.
Der CDU-Kreisvorsitzende Erich G. Fritz konnte Karl-Heinz Gros und Gerd Roheger für 50 Mitgliedschaftsjahre auszeichnen. Josef Franke, Paul Hirschberg, Rudolf Maier, Herta Richter, Erwin Ruwe und Wilma Schiffer, Christel Schlüter, Maria Schröder, Heinz Topp und Wilhelm Weier wurden aus Anlass ihrer 60-jährigen Mitgliedschaft in der CDU geehrt.

Den musikalischen Rahmen des festlichen Empfangs gestalteteten Alexandra Pop, Luzie Wortmann und Tamilla Guliyeva , Schülerinnen von Alexander Ostrovski, Leiter der Russischen Musik-Akademie Dortmund, mit Violinen- und Klavierstücken von Bach, Mozart, Vitali und Lalo

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