CDU begrüßt maßvollen Ansatz des RP

0
428

Erster Schritt in die richtige Richtung

Der CDU Kreisvorstand und die Ratsfraktion begrüßen den Maßnahmenkatalog des RP zur Feinstaubproblematik an der Brackeler Straße und der Steinstraße.
Insbesondere den Interessensausgleich zwischen den Erfordernissen von notwendiger Mobilität der Wirtschaft und der Arbeitnehmer bzw. der Bevölkerung auf der einen Seite und des Umweltschutzes auf der anderen Seite behält der Regierungspräsident im Auge und das begrüßen wir ausdrücklich“, sagt Kreisvorsitzender Erich G. Fritz in einer ersten Stellungnahme.
Die CDU hatte sich bereits vor einigen Wochen dafür ausgesprochen, dass eine Umweltzone Ruhrgebiet mit umfassenden Fahrverboten nur das letzte Mittel bei der Feinstaubthematik sein kann.

Von daher zeugt es von Augenmaß beim RP, wenn man an den Brennpunkten Brackeler Straße und Steinstraße lediglich das Durchfahrverbot für die Schadstoffklassen 1 und 2 vorschlägt und das vorhandene Durchfahrverbot für Fahrzeuge > 3,5 t beibehält.
Mit diesem Ansatz ist den Bürgern und der Wirtschaft gedient und man erreicht eine deutliche Entlastung an den Messpunkten, ohne Mobilität einzuschränken.
Ebenso sieht die CDU die vorgeschlagenen Maßnahmen, den Bau der Nordspange, den Bau der Südumfahrung oder den Bau des B1 Tunnels als wesentliche Beiträge zur Entlastung als sinnvoll an.
Bezüglich der Um– bzw. Nachrüstung der gesamten städtischen Fahrzeugflotte inklusive der Fahrzeuge aller städtischen Beteiligungsgesellschaften sieht die CDU auch Möglichkeiten, die in angemessener Zeit umsetzbar sind.

Fraktionschef Frank Hengstenberg sieht wesentliche Interessen von Wirtschaft und Bevölkerung gewahrt, wenn es darum geht, Mobilität zu erhalten, weil diese wirtschaftlich unabdingbar ist:
„Wir kommen zu weiteren Entlastungen und richten keinen nachhaltigen wirtschaftlichen Schaden an, das kann nur im Interesse der Stadt sein“ sagt Hengstenberg.

Die CDU erwartet daher, dass die Vorschläge des RP auf breite Zustimmung stoßen, da sie vitale Interessen der Stadt berücksichtigen, ohne den Umweltschutz aus den Augen zu verlieren.

Vorheriger ArtikelJürgen Rüttgers direkt!
Nächster Artikel87. Kreisparteitag: § 107 GO; Mittelstand; Leitlinien 2007 – 2009