CDU-Arbeitskreis „Soziales, Familie, Senioren“: Hilfe für Opfer von sexuellem Missbrauch

0
406

Seit dem 01. Mai 2013 gibt es den „Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“. Aus Mitteln des Fonds können Betroffene Sachleistungen bis zum 30. April 2016 beantragen. Der Bund forderte die Länder auf, ihrer Verantwortung in gleicher Weise nachzukommen und für den „Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ weitere 50 Millionen EUR bereit zu stellen. Bisher sind nur das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Freistaat Bayern dieser Aufforderung nachgekommen.

Der CDU-Arbeitskreis Soziales, Familie und Senioren wünscht sich von der rot-grünen Landesregierung NRW eine rasche Bereitstellung des Geldes für den Fonds. Opfer von sexuellem Missbrauch wurden schon zu lange alleine gelassen.
„Kosten für Psychotherapien, individuellen Aufarbeitung des Missbrauchs sowie für Weiterbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen dürfen nicht dem Opfer zu Lasten fallen“, fordert Justine Grollmann. Ferner führt sie aus: „Hier sehe ich ganz klar die Landesregierung in der Verantwortung.“

Vorheriger ArtikelCDU unterstützt Verkehrskonzept für den Hafen
Nächster ArtikelUlrich Monegel: „Bessere Stadtwerbung als jede Imagekampagne“ – CDU-Fraktion ohne „Wenn und Aber“ für Evangelischen Kirchentag