CDU-Arbeitskreis Energie und Hochtechnologie: Repowering statt Ausweisung neuer Flächen für Windenergieanlagen

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P1080286Bei der Befassung mit der Ausweisung neuer Flächen für Windkraftanlagen in Dortmund handelt es sich angesichts der geringen Bedeutung der Windenergie für den Stromhaushalt in Dortmund um reine Symbol-Politik. Dies war das klare Fazit bei einem Treffen des Arbeitskreises Energie und Hochtechnologie der CDU Dortmund mit örtlichen CDU-Vertretern aus Rat und Bezirksvertretung in der Brechtener Niederung.

Insbesondere in einer dichtbesiedelten Großstadt ist der Erhalt von Naherholungsgebieten wie dieser Freiluftschneise im Dortmunder Norden, den Zwängen, neue Flächen auszuweisen, vorzuziehen. Die gesellschaftliche Verantwortung für den Klimaschutz nehme man zwar ernst, doch sollte die regenerative Energieerzeugung in der Ruhrmetropole in den Händen der DEW liegen, die auf weitere Standorte in Dortmund verzichtet.

Durch die rasante technologische Entwicklung in den letzten Jahren zählt die Windkraft zu den fortschrittlichsten und wirtschaftlich kostengünstigsten Formen der Energieerzeugung. Auch deshalb sei ein „Repowering“ bestehender Anlagen vorzuziehen, wie es unter anderem auch vom Bundesverband Windenergie gefordert wird. Neben der sichtbaren Reduzierung der Anlagenzahl besteht eine große Chance des Repowerings darin, alte Anlagen, die häufig verstreut und in der Nähe von Wohngegenden stehen, abzubauen und beim Neubau der Anlagen planvoller vorzugehen, als dies in der Vergangenheit teilweise geschehen ist. „Neue Standorte sollten vor diesem Hintergrund nicht gegen den Willen der ortsansässigen Bevölkerung realisiert werden.“, so der Sprecher des Arbeitskreises Dr. Helmut Eiteneyer.

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