CDA Dortmund spricht mit Kolping über Angebote für Flüchtlinge und Zugewanderte

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Am vergangenen Mittwoch hat der Kreisverband der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Dortmund den Vorsitzenden des Verbandes der Kolping-Bildungsunternehmen, Werner Sondermann, und den Leiter der Abteilung Erwachsenenbildung des Kolping-Bildungswerkes Paderborn, Martin Weimer, zu einem gemeinsamen Austausch empfangen.

Nach einer Begrüßung durch die CDA-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete, Claudia Middendorf, gab Werner Sondermann einen Überblick über die Arbeit, die Kolping im Bereich der Flüchtlingshilfe leistet. Dabei erklärte er, dass sowohl die Kolpingsfamilien vor Ort, als auch die Kolping-Bildungsunternehmen, die Kolpinghäuser sowie das Kolpingwerk Deutschland in die Aufgaben mit eingebunden wären, die sich in die Bereiche „Wohnen“, „Begleiten“, „Bilden“ und „Zusammenleben“ gliederten. Neben Wohnmöglichkeiten würden Sprachkurse, Berufsorientierung, Freizeitgestaltung und viele weitere Angebote für die Flüchtlinge geschaffen. Als Zielgruppe, die eine besondere Aufmerksamkeit erhielten, nannte Werner Sondermann die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge.

Im Anschluss an den Vortrag von Werner Sondermann, übernahm Martin Weimer, der als Leiter der Abteilung Erwachsenenbildung seine praktischen Erfahrungen schilderte und das 7-Punkte-Programm des Kolping-Bildungswerks Paderborn vorstellte. Dieses beinhaltet die Erstunterbringung der Flüchtlinge, spezielle Angebote für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Angebote im Elementar- und Schulbereich, sprachliche Qualifikation, Kompetenzfeststellung und Anpassungslehrgänge, Hilfe bei der Anerkennung von Abschlüssen und Vermittlung praktischer Tätigkeiten sowie das „Portal Deutschland“, das die Nutzung der digitalen Infrastruktur bei der Bewältigung des Weges von der Registrierung über Sprachkurse bis zur Vermittlung in Beschäftigung vorsieht. Abschließend erhielten die Gäste, unter denen auch einige Kolpingmitglieder waren, die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich über das Angebot auszutauschen.

„Ich bin Herrn Sondermann und Herrn Weimer sehr dankbar, dass sie sich die Zeit genommen haben, uns einen Überblick über die vielschichtigen Angebote für Flüchtlinge durch Kolping zu geben. Außerdem finde ich es sehr bemerkenswert, dass sich viele Menschen ehrenamtlich in den Kolpingsfamilien engagieren und so dazu beitragen, dass dieses Programm umgesetzt werden kann“, erklärte die CDA-Kreisvorsitzende Claudia Middendorf.

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