Bundesminister Hermann Gröhe besucht St. Barbara

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„Wir dürfen bei der Pflege den Pflegenden nicht vergessen“ – mit diesem Appell wandte sich Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit, an die Gäste im Wohn- und Pflegezentrum St. Barbara. Der Besuch am 2. ai im Dortmunder Süden folgte auf Einladung der Dortmunder Landtagsabgeordneten Claudia Middendorf sowie des Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Steffen Kanitz. Als Vertreter der Caritas-Altenhilfe Dortmund GmbH, die Trägerin des Wohn- und Pflegezentrums St. Barbara ist, sprachen die Geschäftsführerin Brigitte Skorupka sowie Ursula Peschel als Einrichtungsleiterin.

Das Thema der Veranstaltung war passend zum Veranstaltungsort gewählt: „Wir stärken die Pflege“. So konnte Hermann Gröhe auf die Erfolge der aktuellen Bundesregierung im Bereich der Pflege hinweisen und deutlich machen, dass den Menschen gute Pflege am Herzen liegt. „Hierfür“, so Gröhe „sind die Menschen auch bereit, ihren Beitrag in Form von moderaten Beitragserhöhungen zu leisten.“
Ein Aspekt, den auch Steffen Kanitz herausstellte: „In Deutschland gibt es keinen Berufsstand, der über ein derart hohes Ansehen verfügt, wie die Pflege. Die jetzige Unterstützung von rund 2 Mrd. € zusätzlich, wird dem wachsenden Anspruch der Pflege in unserer Gesellschaft gerecht. Dies freut mich sehr und zeigt, wie erfolgreich die Bundesregierung und das Gesundheitsressort unter Hermann Gröhe gearbeitet haben.“
Im zweiten Teil der Veranstaltung, den Claudia Middendorf moderierte, kamen dann auch die Gäste aus allen Bereichen der karitativen Pflegeberufe zu Wort, deren Fragen sich der Bundesminister stellte. Dabei wurden insbesondere die Themen „Stärkung und Ausbau der palliativen Hospizarbeit“ und „Ausbildung in der Pflege“ diskutiert. Claudia Middendorf stellte die Bedeutung der Wertschätzung für den Bereich Pflege heraus und lobte den Einsatz der Pflegekräfte. „Die Pflegenden leisten nicht nur notwendige Hilfe bei den täglichen Herausforderungen, sondern geben den Menschen auch ein Gefühl von Geborgenheit“, betonte Claudia Middendorf.

Bei einem abschließenden Rundgang durch das Haus überzeugte sich der Bundesminister von dem Konzept und der Arbeit des Wohn- und Pflegezentrums St. Barbara.

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