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Bezirksbürgermeister Schmidt hat Probleme mit der Wahrheit

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„Herr Schmidt agiert wie die berühmten Bürger Schildas („Schildbürger“): diese stellten sich dumm und glaubten schließlich ihren eigenen (Falsch-) aussagen“, kritisiert Uwe Waßmann, Vorsitzender der CDU im Stadtbezirk Scharnhorst, die Aussagen von Bezirksbürgermeister Schmidt in einem Interview zur Neuorganisation der Stadtbezirke.
„Nachdem die Vorschläge der Kommission zur Neustrukturierung auf dem Tisch liegen, verunsichert die SPD unsere Bürger mit bewussten Irreführungen. Diesmal in Person des Scharnhorster Bezirksbürgermeisters. Herr Schmidt scheint ein Problem mit der Wahrheit zu haben, denn seine Aussagen sind falsch wie die folgenden Auflistungen zeigen“ kritisiert Waßmann:
Herr Schmidt behauptet, dass die Verwaltungsangebote zukünftig wesentlich schlechter erreichbar sind.
→  Fakt ist, dass nur die Angebote KFZ-Zulassungs- und Passangelegenheiten zentralisiert werden. Sämtliche Aufgaben des Jugend- und Sozialamtes bleiben vor Ort erhalten. Zusätzlich werden mobile Verwaltungsangebote eingerichtet, um zu gewährleisten, dass auch ältere und nicht mobile Bürger Verwaltungsleistungen in Anspruch nehmen können.
Herr Schmidt behauptet,  dass das Einsparvolumen nur 250.000 Euro beträgt und davon noch die Kosten der Umstrukturierung abgezogen werden müssen.
→   Fakt ist, dass die Reduzierung auf zehn Bezirke zu einem Einsparvolumen von 1,2 Mio. Euro führt. Diese Zahl ist noch konservativ gerechnet und enthält schon sämtliche Aufwendungen, die für die Umstrukturierung anfallen.
Herr Schmidt behauptet, dass die Einführung des „Hörder Modells“ Geld kostet.
→   Fakt ist, dass durch die Einführung des „Hörder Modells“ weniger Personal benötigt wird und Einsparungen in Höhe von 400.000 Euro pro Jahr erzielt werden. Vielleicht sollte sich Herr Schmidt bei seinem Amtskollegen in Hörde nach dem Erfolg des Modells erkundigen, Herr Renno ist jedenfalls begeistert.
Herr Schmidt behauptet, dass die Stadtbezirke aus wahltaktischen Gründen neu zugeschnitten werden.
→   Diese Behauptung ist eine Unverschämtheit und ließe sich nur belegen, wenn der neue Zuschnitt der Wahlkreise schon feststünde. Niemand kann zum jetzigen Zeitpunkt voraussagen, wie die Wahlkreise nach der Reform aussehen werden.
Nur weil die SPD keine Kraft hat, die notwendigen Reformen in Dortmund umzusetzen, heißt das nicht, dass nicht andere Parteien eine verantwortungsvolle und in die Zukunft gerichtete Politik gestalten können. Die SPD hat lange genug daran mitgewirkt, dass Dortmund über seine Verhältnisse lebt. Egoismus und die Sicherung eigener Pfründe ist jedoch kein guter Ratgeber in Fragen einer zukunftsfesten Infrastruktur. Selten war es einfacher, Einsparungen zu erzielen, ohne den Bürger Leistungseinbußen spüren zu lassen. Daran ändern auch die Falschaussagen von Herrn Schmidt nichts“, stellt Waßmann abschließend fest.