Start Unkategorisiert Bespitzelungen „Routinegeschichten“?

Bespitzelungen „Routinegeschichten“?

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CDU fragt sich, ob der Leiter des Personalamtes seine nötige Objektivität wahrt

Die CDU kritisiert das Herunterspielen der Bespitzelungen im Gesundheitsamt durch den Leiter des Personalamtes der Stadt.
„Wenn dort verniedlichend von „Routinegeschichten“ gesprochen wird, müssen die Alarmsirenen noch lauter läuten“ sagt der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann.
Die Vorgänge müssen aufgeklärt werden und vor allem sind auch hier Konsequenzen gegenüber denjenigen Führungskräften fällig, die gegen Vorschriften verstoßen haben. Man muss sich doch fragen, welchen Umfang das Ganze hat. Das Ganze dient sicherlich nicht einer vertrauensvollen Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung. — Außer zwischen denen, die ein Interesse an Informationen über Mitarbeiter haben. Ob dieses Interesse immer dienstlich gegeben ist, ist doch hier die Frage. Wer kontrolliert diese Führungskräfte eigentlich bei ihrer Tätigkeit? Der Leiter des Personalamtes schürt das Misstrauen der Mitarbeiter der Stadtverwaltung, wenn er sagt, dass er Dokumentationen dieser Art erwarte (s. RN von heute). Wo sind Aufzeichnungen rechtens und wo beginnt der Missbrauch durch Vorgesetzte? Auch der Leiter des Personalamtes sollte sich über die Brisanz der Vorgänge bewusster sein“, sagt Waßmann weiter.
Die CDU erwartet wie bei den fristlosen Entlassungen zweier Mitarbeiter im Zusammenhang mit der OB Millionen – Affäre Aufklärung darüber, welche Rolle Führungskräfte in der Stadtverwaltung eigentlich spielen.
„Bisher haben der OB und seine überforderte Dezernentin Uthemann keinen Beitrag dazu geleistet, dass das notwendige Vertrauensverhältnis zwischen Beschäftigten und Führungskräften nicht auch noch das letzte Fundament verliert. Die Mitarbeiter müssen doch jeden Tag den Dienst mit der Frage beginnen: „Welchem Vorgesetzten kann ich eigentlich noch vertrauen?“