B1 – Tunnel braucht Unterstützung aus Berlin

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Der CDU Kreisvorstand setzt sich dafür ein, dass eine Aufnahme des B1 – Tunnels in den „Rahmenplan Bundesfernstraßenbau“ erfolgt und sieht eine hohe Priorität für diese Maßnahme.
Das Land NRW sieht die Baumaßnahme bereits als vordringlich an und wirbt auch in Berlin für eine entsprechende Berücksichtigung.
Die Dortmunder CDU wird über ihren Bundestagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden Erich G. Fritz auch in Berlin dafür eintreten, dass die Verwirklichung des Tunnels weiter forciert wird.
„ Vor dem Hintergrund, dass das Planfeststellungsverfahren voraussichtlich Ende 2007 beendet sein wird, ist eine vorrangige Prioritätensetzung auf Bundesebene bereits jetzt erforderlich“ verdeutlicht der stv, Kreisvorsitzende Matthias Ulrich.
Erich G. Fritz freut sich, dass unter der schwarz/gelben Landesregierung die Planfeststellungsverfahren beschleunigt werden. „ Wurde im letzten Regierungsjahr von Rot – Grün lediglich ein Planfeststellungsverfahren abgeschlossen, waren es nach der Regierungsübernahme 2005 bereits fünf und werden es in 2006 schon 17 Planfeststellungsverfahren sein“ verdeutlicht Fritz die Zielsetzung der Landesregierung.
Die Schaffung von Planungsrecht ermöglicht, dass zum Beispiel auch Mittel, die nicht zum Bau von Fernstraßen abgerufen wurden, von den Bundesländern genutzt werden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass NRW Projekte aufweisen kann, die Planungsreife haben. Bayern profitierte in den letzten Jahren aufgrund schnellerer Entscheidungen davon, indem 680 Millionen Euro nicht verausgabter Mittel anderer Länder in das bayerische Fernstraßennetz geflossen sind. „ Hier hat NRW deutlichen Nachholbedarf“ betont Fritz.
Eine „Bemautung“ der B 1, wie vom SPD Bundestagsabgeordneten Marco Bülow gefordert, lehnt die CDU ab.
„Für uns hat die Optimierung unserer Verkehrsinfrastruktur Vorrang. Eine Maut für die B 1 würde nur noch mehr Verkehr in die Innenstadt oder Stadtbezirke verdrängen“ verdeutlicht Matthias Ulrich die Position der CDU.

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