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Armuts-Atlas auch Ergebnis Dortmunder Verhältnisse

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Lieber Kinder vor der Schultafel und Eltern in Arbeit
als Armenspeisungen
– Armut beseitigen und nicht noch etablieren!

„Es tut weh, wenn man seine Heimatstadt in diesem Kontext bundesweit so eklatant wahrgenommen sieht“ zeigt sich der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann äußerst betroffen über die Ergebnisse des ersten Armuts-Atlas des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Nach seiner Auffassung sind einige Ursachen der Dortmunder Probleme allerdings ausschließlich hausgemachter Art. „Wer Armut verhindern und bekämpfen will, muss Menschen in Arbeit bringen. Dazu müssen Unternehmen die Möglichkeit haben, sich auch mit Industriearbeitsplätzen in Dortmund anzusiedeln. Unsere Arbeitslosigkeit und die sich dahinter verbergende Armut kann abgebaut werden, wenn ich bereit bin Flächen für Firmen bereitzustellen, die Arbeit nach Dortmund bringen. Hier muss Ideologie beseitigt werden, die Armut fördert, anstatt sie zu beseitigen“, schießt Waßmann insbesondere in Richtung Grüne.

„Ich halte es für unerträglich, wenn der grüne OB Kandidat Krüger es für wichtiger hält Armut z.B. durch ein Sozialticket noch zu etablieren, als sie zu beseitigen in dem er endlich einer arbeitsplatzfreundlichen Flächennutzung zustimmt.

Die SPD hat viele Jahre mit dafür gesorgt, dass diese Verhinderungspolitik Vorrang hatte. Jetzt wieder nach Bund und Land zu rufen, ist typische ideologisch verbohrte Politik dieser Leute. Die Anderen sollen es richten. Es ist aber angesagt, auch in Dortmund seine Aufgaben zu machen. Ich will, dass Arbeitslosigkeit und Armut von Grund auf bekämpft werden, indem wir Bildung und Arbeit Vorrang geben, anstatt darüber nachzudenken, welche weiße Salbe wir in Form von Sozialticket oder anderen Dingen auf diese schlimme Wunde in Dortmund geben“, fordert Waßmann entschlossenes Handeln.
Darüber hinaus darf es keine Perspektive junger Menschen in Dortmund sein in die Armutsbiographie der Eltern einzutreten. „Bildung muss von ganz früher Kindheit ein ständiger Begleiter von Kindern sein, damit sie bessere Zukunftschancen haben. Darum muss erheblich mehr daran gearbeitet werden, Familien zu helfen, die diese Chancen für ihre Kinder gar nicht erkennen können oder wollen. Dieser Atlas bestätigt lediglich den Dortmunder Sozialatlas mit all seinen seit Jahren gewachsenen Problemen. Man hat viel zu lange ignoriert und schön geredet.
Es ist ein Skandal, wenn man so tut als sei Dortmund wirtschaftlich dynamisch wachsend und die Menschen hätten etwas davon. Das ist eine glatte Lüge“ sagt Waßmann weiter.

„Wir wollen ein Dortmund, das nicht mehr medienwirksam feiert, dass es wieder irgendwo in einem Stadtbezirk eine neue Tafel gibt. Wir wollen ein Dortmund, in dem Kinder vor der Tafel lernen, während die Eltern gut bezahlter Arbeit nachgehen“, sagt Waßmann abschließend.