Ortsunion Innenstadt-Süd: Vorstellung Landtagskandidat Magnus Espeloer

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Magnus Espeloer stellte sich als Landtagskandidat für den Wahlkreis 112 (Innenstadt-Ost, Innenstadt-Nord, Eving) vor.

Er ist seit über 10 Jahren Parteimitglied und seit mehreren Jahren stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Dortmund. Motivierend für die Kandidatur zum Landtagskandidaten war eine Hospitationswoche bei unserem Bundestagsabgeordneten Steffen Kanitz in Berlin. Magnus Espeloer wurde im Mai 2016 zum Landtagskandidaten gewählt und ist seitdem im Wahlkampfmodus. Eine seiner ersten Aktionen war die Einrichtung einer Facebook-Seite.

Seine wichtigsten Wahlkampfthemen sind Innere Sicherheit, Wirtschaft und Bildung.

Innere Sicherheit
Beispiel: NRW verzeichnet die meisten Einbrüche in ganz Deutschland, hat aber andererseits auch die niedrigste Aufklärungsquote.
Forderung der CDU: Polizei personell und materiell stärken, Bodycams und Videoüberwachung einsetzen, Einführung der Schleierfahndung, Polizisten von Verwaltungsaufgaben entbinden und für den mittleren Polizeidienst auch Personen mit Realschulabschluss einstellen. Schärfere Gesetze dort, wo Polizisten, Rettungskräfte, Feuerwehr etc. in Ausübung ihres Dienstes behindert bzw. sogar angegriffen werden.

Wirtschaft
Während das Bruttosozialprodukt in ganz Deutschland wächst schafft NRW gerade mal ein 0-Wachstum.
Forderung der CDU: Die Kräfte der Wirtschaft entfesseln anstatt sie mit immer höheren Steuern und ständig steigenden formalen Anforderungen (z.B. Hygieneampel) zu belasten. Anwendung der Klimaschutzgesetze entsprechend der EU-Vorgaben, damit die Wettbewerbsfähigkeit nicht aufgrund übertriebener Forderungen verloren geht. Die Beseitigung der maroden Infrastruktur ist ein weiteres Hindernis für wirtschaftlichen Erfolg. Straßen NRW muss effizienter arbeiten, Planungen für Baumaßnahmen müssen schneller durchgeführt werden, damit entsprechende Gelder des Bundesverkehrsministeriums abgerufen werden können.

Bildung
An den Grundschulen in NRW fällt jede 8.Unterrichtsstunde aus. Das bedeutet, bezogen auf vier Grundschuljahre, dass den Kindern ein halbes Jahr Unterricht fehlt bevor es zu einer weiterführenden Schule geht.
Forderung der CDU: Mehr Lehrer und Schulleiter einstellen, Gebäude Instand setzen. Die Inklusion unter den jetzigen Bedingungen muss als gescheitert angesehen werden. Daher müssen unbedingt die noch vorhandenen Förderschulen beibehalten werden. Der tatsächlich vorhandene Unterrichtsausfall muss zwingend transparent gemacht werden. Flüchtlings- bzw. Migrantenkinder dürfen erst dann in die Regelklassen gehen, wenn genügend Deutschkenntnisse vorhanden sind. Bezüglich G8/G9 will die CDU NRW den Schulen und Eltern die Wahl überlassen. Jedoch muss es für beide Konzepte entsprechende Lehrpläne geben. Jede Schule muss sich für ein Konzept entscheiden.

Zu allen Themen wurde intensiv diskutiert. Die OU Innenstadt-Süd bedankt sich bei Magnus Espeloer für einen interessanten Abend.

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