Thorsten Hoffmann MdB: Anti-Extremismuszentrum für Dortmund

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„Aus dem Verfassungsschutzbericht, den Bundesinnenminister de Maizière heute vorgestellt hat, geht klar hervor, dass die Radikalisierung und zunehmende Gewaltbereitschaft in allen Extremismus-Bereichen zugenommen hat. Die rechtsextremistische Szene verzeichnete im vergangenen Jahr einen deutlichen Zulauf, das gleiche trifft auf die linksextremistische Szene zu. Gewaltdelikte haben dort um 62% zugenommen. Gerade auch in Dortmund sehen wir dieses Problem. Deswegen will ich ein Anti-Extremismuszentrum in Dortmund gründen. Dort sollen Kinder und vor allem Jugendliche über jede Art von Extremismus aufgeklärt werden. Gerade die Geschichte Dortmunds muss in diesem Sinne aufgearbeitet werden. Wir haben hier eine rechts- und linksextremistische Szene mit langer Tradition. Dazu kommt der immer stärker im Stadtbild vertretene Salafismus. Ich habe mich bereits mit Nils Oskamp, dem Autor von „Drei Steine“, zusammengesetzt und mich über eine zivilgesellschaftliche Lösung dieser problematischen Entwicklung ausgetauscht. Er unterstützt mich in meinem Vorhaben, ein solches Anti-Extremismuszentrum ins Leben zu rufen.“

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